Was würde ich mit einer Million Euro machen?

Ich habe gerade eine Blogparade entdeckt:

„Was würden Sie mit einer Million Euro machen?“

Mein Sohn würde sofort sagen: „Ich kauf mir dieses oder jenes Auto“ – ich weiß im Moment nicht einmal mehr wie es heißt, aber es hat sicher so um die 320 PS 😉

Ich sage dann immer: „Siehst du und deshalb ist es wohl besser, wenn du noch nicht so viel Geld gewinnst!“

Früher war ich komisch – ich gab einen Lottoschein auf und zur gleichen Zeit hatte ich Angst, tatsächlich ganz viel Geld zu gewinnen.

Warum? Ich dachte mir, ich müsse dann zum Arbeiten aufhören, wenn ich so viel Geld hätte. Niemand würde verstehen, wenn ich trotzdem weiterarbeiten würde. Die Familie hätte vielleicht andere Erwartungen an mich und dazu war ich nicht bereit.

Inzwischen habe ich keine Angst mehr davor, vergesse aber ständig darauf einen Lottoschein aufzugeben, oder wenn ich es tue, dann vergesse ich nachzusehen, ob ich gewonnen habe 🙂

Da fällt mir der Witz ein, wo ein Mann ständig den lieben Gott um einen Lottogewinn bittet und es dem irgendwann zu blöd wurde und schrie: „Dann fülle doch endlich einen Schein aus!!!“

Ja also, was würde ich mit einer Million Euro machen?

Meinen Job würde ich noch immer nicht kündigen, 1 Million ist nun doch nicht so viel. Jedoch würde ich meine Arbeitszeit reduzieren. Ich liebe meine Arbeit und vor allem meine Arbeitskollegen, Kolleginnen und meine Chefs. Ich bin gerne dort, wir sind wie eine Familie und wir halten zusammen. Also bei mir ist da nichts mit: „Sag dem Chef deine Meinung und zeige ihm den Stinkefinger!“ – Gott sei Dank, ich würde das sehr schlimm empfinden, in einem Job zu verharren, nur weil kein Lottogewinn daherkommt.

Also meine Kollegen und Kolleginnen müssten, hätte ich soviel Geld, wohl auf zumindest die halbe Zeit mit mir verzichten. Ich würde diese Zeit für diese Dinge verwenden, die ich auch so gerne tue.

  • Artikel für meinen Blog schreiben
  • Weiterbildung
  • endlich MEIN Buch schreiben
  • und eine Trainertätigkeit aufbauen.

Ich würde Menschen nicht nur durch meinem Blog Impulse geben, sondern auch durch persönliche Betreuung, durch Workshops und Seminare.

Im Moment fehlt mir noch etwas die Zeit dafür.

Die 1 Million Euro würde ich hauptsächlich gegen Zeit tauschen, um Menschen helfen zu können.

Also kein Ferrari oder Porsche (auch wenn mein Sohn deshalb seine Augen verdreht :-))

Doch wie kann man so viel Geld bekommen?

Ist es wirklich so, dass man es sich nur beim Universum zu wünschen braucht und es kommt schon daher?

Das ist eine tolle Vorstellung, aber ich denke, da gehört noch mehr dazu.

Als erstes sollte man sich wohl selbst mal abhören – so wie beim Arzt.

  • Wie ticke ich? Was ist da in mir drinnen? Welche Glaubenssätze regieren mein Leben?
  • Bin ich überhaupt bereit, so viel Geld anzunehmen?
  • Bin ich es WERT? (Natürlich bin ich es wert, aber bin ich auch davon überzeugt?)

Da ich noch immer den Ehrgeiz habe, alles aus eigener Kraft zu schaffen, bin ich wohl noch nicht soweit, so einen Geldsegen zu erhalten.

(Ich weiß, mit wäre es ja viel besser – aber irgendwas sträubt sich da noch in mir – ich werde das wohl einmal untersuchen) 🙂

Bis es so weit ist, baue ich ein tolles Verhältnis zu meinem Geld auf – manchmal einfach mit einem Liebesbrief 🙂

Hier nachzulesen.

Breite deine Flügel aus

Cornelia

PS: Meine Kinder dürften sich natürlich auch etwas aussuchen – wir würden ein paar Shoppingtage einlegen 😉 (aber sicher kein Auto mit über 300 PS – sorry Lukas :-))

Hier geht es zur Blogparade

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17 Kommentare, sei der nächste!

  1. Oh, oh böse Falle *lach* , da denk ich grade mal so drüber nach, was ich eigentlich davon hab, wenn ich weiter so wenig Geld hab wie grade. Ganz einfach, ich muss dann aus der Opferschiene raus, die ich ja offiziell gar nicht mehr fahre, aber tu ich das wirklich nimmer? Ich bin ja so schlimm dran, ich kann meine Bedürnisse nicht erfüllen, auf die ich doch genauso ein Recht hab, wie alle anderen Leute auch, mein Auto ist kaputt und was ist wenn die Reparatur meine ganze minimale Reserve aufbraucht? Wer beschützt mich dann, dass meine Welt nicht untergeht? Und das isses, Volltreffer! Aufmerksamkeit! Ich wünsche mir Aufmerksamkeit, dass mich jemand wahrnimmt in meinen Bedürfnissen. Na ja, ich weiss schon, da bin ich selber gefragt, dann muss ich mich selber mit meinen Bedürfnissen mehr wahrnehmen. Mist, muss man denn immer alles selber machen? *smile* O.k. ich hab s kapiert. Und dann her mit der Million! Ähm, und gehen auch 2?

    1. Liebe Birgit, es gehen auch 5 🙂 Ich schreib ja, 1 Million ist nicht soooo viel 🙂 aber so wie ich noch immer denke, alles ohne Gewinn aufbauen zu müssen, hast du wohl noch ein anderes Thema, was du ja schon toll erkannt hast. Du beschreibst das so humorvoll – da kann ja gar nichts mehr schiefgehen 🙂 Alles Liebe Cornelia

  2. Also liebe conny ich träume wenn schon in größeren Dimensionen. Eurolotto – 127 Millionen und ich würde mir ein Backhaus bauen – erträume mir also praktisch noch mehr arbeit 🙂 aber so erspare ich mir häufig das Lotto spielen weil so oft sind nicht 127 Millionen im Topf. Somit erspare ich mir schon wieder Geld 🙂 Aber das ist trotzdem abends mein Lieblingstraum – wenn ich mal nicht schlafen kann… Wenn es soweit ist hab ich bis ins kleinste Detail meine Baupläne im Kopf. Das also zu einer Million – nein danke 🙂

    1. 127 Mio und damit ein Backhaus? Dann wirst dir wohl auch mehr Angestellte leisten und eine fixe Buchhalterin 🙂 Also bei 127 Mio würden mir auch ganz andere Gedanken durch den Kopf gehen, als die Gedanken für 1 Mio Euro. Dann allerdings würden mich meine Arbeitskollegen nur mehr bei Besuchen von mir oder Einladungen bei mir sehen 🙂 Ich würde mit meiner Familie zuerst einmal ausgiebig shoppen und die Welt ansehen, ein großes Haus mit mehreren Einheiten für uns alle kaufen (mit traumhafter Aussicht – inkl. Gärtner und Putzfrau) 🙂 Lukas würde allerdings noch immer kein Auto mit über 300 PS bekommen 😉 Von dir würde ich mich häufig mit deiner super tollen, selbstgemachten Mehlspeise versorgen lassen, die auch schon ohne 127 Mio Euro hervorragend schmeckt :-). Und ich würde mir einmal ein paar Monate Auszeit gönnen und schauen, was dann so kommt 🙂 Alles Liebe Conny

      1. Wow, Tatsache, das hört sich doch noch vielversprechender an als das eine Milliönchen. 🙂 Ich pokere ganz klar zu niedrig, danke für die Anregung. Think big!

    1. Eigentlich schon 🙂 Wenn ich Geld habe, dann brauche ich keine Zeit aufwenden um es zu verdienen (wenn ich noch da drinnen bin, dass ich gewisse Zahlungen leisten muss – Kinder, Wohnung, usw.). Also habe ich mehr Zeit gewonnen. Diese Zeit kann ich hernehmen um das zu machen was ich noch gerne tun würde, wo es aber vielleicht deshalb noch nicht ganz klappt, weil ich die Zeit noch ganz in diese Arbeit gebe, die mir mit Sicherheit das Geld bringt, dass ich jeden Monat unbedingt brauche.

      Ich weiß, dass man auch anders denken kann und es im Grunde so laufen sollte, dass wir nur mehr das machen, was voll Spaß macht und es auch Geld bringt. Aber alle sind noch nicht so weit 🙂
      Ich hab zumindest das Glück, dass ich mich in der Arbeit auch sehr wohl fühle, weil das ganze Rundherum passt, weil die Menschen passen, weil wir uns ergänzen. Trotzdem würde ich mit so einem Gewinn, die Zeit etwas verteilen, etwas anders ausfüllen 🙂

      LG
      Cornelia

    2. Nein. Für Geld bekommt man eine Ware, ein Werk oder eine Dienstleistung, jedoch keine Zeit. Zeit kann man nicht kaufen. Man kann aber auch keine Zeit verschenken, sondern Aufmerksamkeit oder Liebe. Zeit fliesst und wir können sie nur nutzen oder verschwenden.

      1. Damit hast du natürlich recht, ich kann keine Zeit kaufen, aber ich kann mir mehr Zeit nehmen, wenn ich freier bin und das ist man halt oft, wenn man keine Geldsorgen hat. Und Zeit schenken?
        Ich mach das schon jahrelang. Ich verschenke am liebsten Zeit – Zeit mit mir. Natürlich gehört da dann die Aufmerksamkeit dazu. Ich kann mich erinnern, als ich meinem Sohn das erste Mal zum Geburtstag Zeit mit mir geschenkt habe. 1 Tag mit mir – er konnte sich aussuchen, was er machen wollte. Zuerst schaute er mich blöd an, war fast enttäuscht von diesem Zettel, den er in der Hand hatte (wo drauf stand, dass ich ihm Zeit schenken wollte). Als wir aber den Tag miteinander verbracht hatten, war er ganz begeistert von dem Geschenk.

        Erst gestern Abend habe ich mein Geschenk an meine Freundin – siehe Liebesbrief an die Freundschaft – eingelöst. Wir saßen beim Essen und haben 5 h einfach nur getratscht und uns gemeinsam unsere Zeit geschenkt. Das sind, für mich, die besten Geschenke 🙂

        Alles Liebe
        Cornelia

        1. Das ist schööön! 🙂 Siehst Du, deshalb sagte ich, Du kannst keine Zeit verschenken, weil was man verschenkt ist ja weg, aber das Gute ist, diese Zeit hast Du ja noch zur Verfügung, zusammen mit dem anderen. Doppelt gut! 🙂 ♥

  3. Hallo,
    Zum Spruch: Bescheidenheit ist eine Zier weiter kommt man ohne ihr sag ich nur: Das trifft nicht aufs träumen zu. Denn da geht alles 🙂
    Lg daniela
    Und bitte nicht den Spruch: Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum. Weil ich erträume mir manchmal ganz schön viel Blödsinn 🙂

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