Willkommen liebes Opfer – genießt du schon, oder jammerst du noch?

Heute bin ich Opfer!

Gestern war ich es auch schon!

Wenn ich nichts unternehme, dann bin ich es morgen auch noch und das ganze Wochenende über und irgendwann bin ich dann so ausgelaugt, dass ich noch ärmer bin und noch erschöpfter und überhaupt und sowieso……

Gib dir ein paar Minuten um diesen Artikel zu lesen, dann weißt du auch, wie du dagegen wirken kannst um nach dem Opfer-Dasein wieder voll in deine Kraft zu kommen!

Wahrscheinlich kennst du das auch

  • Alle sind so gemein, undankbar, unzufrieden
  • Niemand versteht dich oder alle verstehen dich falsch
  • Sie wollen nicht zuhören und haben eine andere Meinung
  • Es wird geschimpft und nur das Negative gesehen.
  • Alle anderen sind schuld, nur der Schimpfende nicht
  • Von allen anderen erwarten wir Mitgefühl, Toleranz, bedingungslose Liebe, nur wir selbst sind ohne Fehler.

Wow! Ab und zu erwischt uns dieses Verhalten auf der vollen Breitseite.

Egal ob du selbst beteiligt bist oder nur dein unmittelbares Umfeld, es trifft dich und je mehr du da einsteigst, desto tiefer geht die ganze Geschichte. Irgendwann spürst du es dann in der Magengegend, es rumort und du bist nur mehr erschöpft.

Willkommen, liebes Opfer!

Ich durfte das jetzt wieder einmal erkennen. Da steht man zur eigenen Meinung und grenzt sich ab und löst damit eine ganze Welle an alten, versteckten, lange zurückliegenden Emotionen aus. Es kommt ganz dick und man wundert sich, was da noch alles da ist.

Aber ich wäre nicht ich, würde ich mir das nicht ansehen.

  • Was ist mein Teil daran?
  • Was hat es mit mir zu tun?
  • Was habe ich noch zu bearbeiten?
  • Muss ich da mitmachen?
  • Gehört es überhaupt zu mir?

Das alles kostet sehr viel Kraft und Energie und ich muss zugeben, dass ich schon ziemlich erschöpft war.

Was hilft mir in dieser Situation wieder in meine Kraft zu kommen, wieder positiv denken zu können?

Da gibt es z.B. das Genusstraining!

Als Genuss wird eine positive Sinneserfahrung bezeichnet, wo zumindest ein Sinnesorgan beteiligt ist und mit einem körperlichen und/oder geistigem Wohlbefinden verbunden ist!“

Das Genusstraining hat seine Wurzeln in der Verhaltenstherapie und wird z.B. bei Depressionen, Essstörungen, Burn-Out ua angewendet.

Genießen zu können ist jedoch auch für die Gesunderhaltung sehr wichtig. Befindest du dich lange in dieser Spirale, der Opferhaltung, Unzufriedenheit, Jammerei usw., wirst du wahrscheinlich über kurz oder lang krank werden.

In dieser Zeit ist es sehr wichtig innezuhalten und das, was dir Freude und Genuss bereitet mit allen Sinnen bewusst auszukosten. Das bringt dir Freude, Glücksgefühle, Lachen, Entspannung, Leichtigkeit, Wohlfühlen.

Wenn du es schaffst, dir täglich Genussmomente zu schaffen, dann schützt du dich erfolgreich gegen negative Auswirkungen der alltäglichen Belastungen und das trägt erheblich zur Lebensfreude und Zufriedenheit bei.

Genusstraining ist eigentlich ganz einfach

Plane dir 15 Minuten pro Tag ein, wie einen wichtigen Termin!

Erlaube deinen Sinnen wieder:

  • aufmerksam hinzuhören (z.B. das Rascheln der Blätter in den Bäumen)
  • etwas oder jemanden genau anzusehen (und wenn es der knackige Hintern deines Arbeitskollegin/Kollegin ist :-)) – nur aufpassen, dass es nicht in sexuelle Belästigung ausartet, dass wäre dann wohl kein Genuss mehr 😉
  • intensiv schmecken (ich hab mir gestern ein Stück Schokolade gegönnt, sie war süß und ich ließ sie so lange im Mund, bis sie zerronnen war)
  • bewusst riechen (diese reine Luft, nach einem Regen oder die Blumen, die im Garten so gut riechen)
  • lustvoll ertasten (:-) da fällt mir ganz was Besonderes ein 🙂 – dir auch?

Ich habe dir ein paar Beispiele für ein Genusstraining zusammengestellt. Du kannst es hier downloaden: Genusstraining

Zum HÖREN fällt mir gerade noch eine Geschichte ein:

Mein damals 3 jähriger Sohn Lukas fragte seinen 5jährigen Cousin Christopher, der durch ein Fernrohr sah:

„Siehst du was?“ Christopher: „Ja!“ Lukas: „was denn?“ Christopher: „ein Geräusch!“

In diesem Sinne: sehe, höre, fühle, schmecke, rieche und genieße deine Erfahrungen!

Cornelia

 

Hier findest du noch ein paar Tipps, wie du aus der Opferhaltung herauskommen kannst.

Ich koche vor Wut, nehme ich die Bratpfanne oder gleich den Hammer?

Es weihnachtet – nicht wirklich – und PUNKT

Heilende Hände

Senkrecht atmen

 

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