Wie du mit deiner Vorstellung die Intensität deiner Empfindungen beeinflussen kannst

Deine Vorstellungskraft kann dein Himmelreich sein!

.. oder auch die Hölle.

Deine Gefühlszustände kannst du nicht nur beeinflussen, indem du deine Gedanken veränderst, sondern auch damit, wie du dir bestimmte Ereignisse und Erfahrungen auf deine innere Leinwand projezierst. Das ist wie, wenn du im Kino sitzt und dir einen Film ansiehst.

Erst durch die Art dieser inneren Darstellung gibst du dieser Erfahrung den Charakter dazu. Je nachdem wie stark nun diese Darstellung ist, ob du sie visuell richtig wahrnehmen kannst, vielleicht auch noch mit Gerüchen, Tönen und Fühlen versetzen vermagst, beeinflusst deinen Gefühlszustand.

Dieser Zustand kann konstruktiv, erbauend, anregend, motivierend, aber auch destruktiv, traurig, schwermütig sein.

Ein Erlebnis, das dich traurig oder wütend macht, hat natürlich eine negative Auswirkung auf deine Gefühlswelt. Stellst du dir dazu aber auch noch Bilder vor und wiederholst du dir die Geschichte immer wieder vor Augen, kann es eine vernichtende Wirkung haben. Du schwächst dich damit selbst und nimmst dir selbst enorm viel Kraft weg.

Ist es dir jedoch möglich, dieses Ereignis ganz weit weg zu sehen, von oben drauf zu schauen, so als ob du in der Luft schweben würdest, dann kannst du die Schwere herausnehmen und die Wirkung mildern.

„Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat des Geistes, der sie betrachtet“
Heinrich Heine

Gute Gefühle produzieren

Passiert uns etwas Schönes, dann spüren wir automatisch diese guten Gefühle. Es geht uns gut, wir sind glücklich und wir könnten die ganze Welt umarmen.

Denk doch nur daran, wenn du verliebt bist. Da brauchst du dir nicht viel vorzustellen, da reicht ein Gedanke an den Menschen deiner Begierde und die Gefühle überrennen dich. Du läufst den ganzen Tag mit einem Lächeln im Gesicht herum und egal was passiert, es kann dich nichts erschüttern.

Diesen Zustand allgegenwärtig halten zu können, wäre natürlich das Highlight, aber das spielt sich nicht. Wo es Licht gibt, gibt es auch Schatten. Wo es das Neue gibt, gibt es auch Alltag.

Zu schnell lassen wir uns immer wieder vom Alltag einholen, von Stress, Arbeit und auch Sorgen. Komischerweise geht das meist sehr schnell und plötzlich finden wir uns in einer Tretmühle aus Pflichten und selbst auferlegten Begrenzungen wieder.

Doch wie dein Alltag auszusehen hat und wie du diesen empfindest liegt nicht am Chef, am Kunden, an deinem Partner, sondern an dir selbst. Vielleicht kannst du den Ablauf nicht immer so gestalten, wie du möchtest, aber niemand kann dir vorschreiben, wie du diesen empfindest.

Deine Gefühle machst du dir selbst und die kannst du immer produzieren. Da brauchst du niemanden dazu.

Gewöhne dir an mit einem Lächeln aufzustehen und auch mit einem Danke ins Bett zu gehen. Hole dir immer wieder Bilder in den Kopf, die dir gut tun. Sei es ein Abenteuererlebnis, das du hattest oder haben wirst, ein Konzertbesuch, der dir gut getan hat, ein Treffen mit besonderen Freunden oder eine leidenschaftliche Affäre.

Was da in deinem Kopf abgeht, geht nur dich was an. Du kannst dir vorstellen, was du willst und brauchst dir nicht zu überlegen, was ein anderer von dir denken würde. Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen haben oder dich schämen, du sollst einzig und allein an dich denken und an das was dir gut tut.

Durch diese intensive Art zu denken kannst du dieselben neurologischen Reaktionen in deinem Gehirn hervorrufen, wie wenn du das im Moment wirklich erleben würdest.

Das heißt für dich aber auch, dass du gezielt darauf Einfluss nehmen kannst, wie du dir deine Geschichten in deinem Kopf darstellen möchtest.

Du bist nicht dein Gegenüber

Dir muss klar sein, dass das Bild in deinem Kopf nie dasselbe sein wird, wie das von deinem Gegenüber. Wenn du die Welt als schlecht siehst, heißt es nicht, dass sie das auch ist und dass dein Gesprächspartner das auch so sieht. Für ihn ist die Welt vielleicht gut.

Willst du deine Meinung auch für den anderen gültig machen, ist die Diskussion vorprogrammiert.

Du hast immer eine gefilterte Wahrnehmung, die durch deine Erfahrungen entsteht. Du hast es jedoch in der Hand, deine Erfahrungen so in deinem Gehirn darzustellen, dass sie dich positiv antreiben und nicht demotivieren.

„Große Gedanken haben die Kraft einer Naturgewalt. Ob sie nützen oder schaden, hängt von der Richtung ab, die sie nehmen!“
Mohr

Gezielter Einsatz deines Vorstellungsvermögens

Du kannst also durch einen gezielten Einsatz deiner Vorstellungskraft deine innere Welt in ein helles, angenehmes Licht tauchen und dich somit stärken.

Wenn du nun zu den Menschen gehörst, die sich mit positiven Gedanken eher schwer tun, dann kann ich dir sagen, dass man das trainieren kann.

Deine mentale Zielrichtung wird zu einem überwiegenden Teil von Fragen bestimmt, die du an dich selbst stellst. Auf einer unbewussten Ebene stellen wir ständig Fragen an unser Unterbewusstsein. Die Antworten werden nach der Qualität der Fragen ausfallen.

Fragst du dich also oft: „Warum passiert mir das immer? Warum geht das bei mir so schief?“, dann wird dein Gehirn alle Schubladen durchsuchen und dir eine Antwort darauf liefern. Diese Antwort wird jedoch nicht sehr positiv sein und dir die Bestätigung liefern, die du angefordert hast.

Formulierst du deine Frage positiv, wird dein Gehirn durchwegs bestärkende Antworten liefern.

Eigentlich ganz einfach, oder? 😉

Achte auf deine eigenen Fragen!

Beginne achtsam zu sein. Achtsam betreffend deiner Fragen, die du dir da immer stellst. Die Art der Frage hat immer eine Auswirkung auf die Antwort und somit auch auf deinen Gefühlszustand. Möchtest du deine Lebensqualität verbessern, verbessere deine Fragen an dich selbst.

Sagen wir du stehst vor einer Herausforderung. Du musst eine Präsentation halten und deinen Kunden oder deinen Chef davon überzeugen, dass dein Produkt, deine Idee so einen Mehrwert für ihn hat, dass er gar nicht daran vorbeigehen kann.

Welche Frage, die du dir selbst stellen kannst, ist da wohl besser?

  • Werde ich das schaffen?
  • Wie werde ich das schaffen?

Die Frage an dich selbst, wie du etwas schaffen kannst, ist wie ein Wundermittel. Dein Gehirn wird sich auf die Suche machen, die ganzen Abteilungen durchstöbern, und dir den Zugang zu deinen verborgen geglaubten Ressourcen ermöglichen.

Durch das Aktivieren dieser Energiequellen, wird dich das zu konstruktiven Lösungen führen, gute Gefühle erzeugen und der beste Antrieb für dein Vorhaben sein.

„Es ist die Richtung deines Geistes, die gut oder böse macht, die traurig oder glücklich, reich oder arm macht.“
Edmund Spenser

In diesem Sinne: Breite deine Flügel aus!

Cornelia

Unterstützung zur Gestaltung dieses Beitrages habe ich mir aus dem Buch: „Grenzenlose Dimensionen“ S.110 von Dietmar Grössing geholt.

 

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