Wie du Erfolg hast, ohne viel zu tun

Lehne dich zurück, sei faul, hab gute Gedanken und alles passiert von selbst

Also, wenn du daran glaubst und danach handelst, dann wirst du wohl noch in ein paar Jahren faul auf dem Sofa liegen und dich wundern, dass sich nichts rührt – außer, dass du vielleicht nicht ganz zufrieden bist.

Diese Aussagen, dass dir alles zufällt, ohne dass du viel tun musst, sind nichts für mich.

Ich bin auch sehr spirituell und ich weiß, dass man mit Gedanken sehr viel positiv beeinflussen kann, aber auch da muss man was tun. (Zumindest denken ;-))

Du musst immer in Vorleistung treten, damit du etwas erhalten kannst!

Der Bauer muss den Acker herrichten, die Saat säen, gießen, Unkraut jäten, den Acker von Schädlingen frei halten, um dann ernten zu können.

Das musst du auch tun, wenn du etwas ernten willst!

  • Immer zu jammern, wie schwer alles ist und wie gemein die anderen sind, wird dich nicht weiterbringen.
  • Deinen Fokus ständig auf das zu legen, was nicht funktioniert, blockiert dich im Weiterkommen.
  • Wenn du dich ständig beklagst, dass du Sachen machen musst, die du nicht magst, wird dich das eher behindern, als fördern.
  • Keine Weiterbildung anzufangen, nur weil du vielleicht 2 Jahre investieren musst, ist „Sparen“ an der falschen Seite – 2 Jahre vergehen so schnell!

Jeder fängt einmal klein an! Du kannst nicht erwarten in einen Job zu kommen und gleich nur die Rosinen herauspicken zu können. Es kann sein, dass du auch einmal was kopieren musst, oder vielleicht auch einmal einen Kaffee machen sollst. Na und? Ist das wirklich so schlimm, ist das wirklich minderwertig?

Ich erinnere mich so gut daran, als ich mit 19 Jahren zum Arbeiten begann und meinem damaligen Chef einen Kaffee brachte. Die paar Meter von der Küche zum Büro blieb ich mindestens 5x stehen um diesen blöden Löffel anders hinzulegen, weil der so laut geklimpert hatte, vor lauter Zittern.

Ein paar Jahre später brachte meine neue Arbeitskollegin den Kaffee, sie stolperte, die Tasse flog gleich so über den Tisch und landete vor dem Chef. Der Kaffee rann über seine Unterlagen in die Schubladen. Ich glaube, ihr war das ziemlich peinlich, aber wir, inklusive Chef, lachen heute noch drüber.

Warum muss ich das machen?

Gehörst du auch zu den Menschen, die sich ständig fragen, warum du etwas machen musst und der andere nicht? Stören dich gewisse Tätigkeiten und du ärgerst dich darüber?

  • Merkst du überhaupt wie viel Energie da rein geht?
  • Bist du dir darüber im Klaren, dass du hier deine Zeit verschwendest?
  • Spürst du, wie dich diese Gedanken runter ziehen?

Anstatt ständig darauf zu schauen, was der andere tut oder auch nicht tut, könntest du dich einfach fokussieren und tun, was du zu tun hast.

Gib dich mit Vorbildern ab!

Lass die Menschen, die nur herumjammern!

Sei dir nicht zu schade für „minderwertige“ Arbeiten. Es gibt keine minderwertigen Arbeiten, nur dein Denken macht daraus welche! Ich bin mir nicht zu schade, meinem Chef einen Kaffee zu bringen. Ja, er würde mich nicht mehr danach fragen, aber dafür frage ich manchmal: „Möchten Sie einen Kaffee? Ich hole mir gerade einen und bringe gerne einen mit!“

Er freut sich und ich mich auch und es gibt mir die Möglichkeit vom Sessel aufzustehen, ein paar Schritte zu gehen und mein Gehirn frei zu bekommen. Außerdem wechseln wir dann ein paar Worte oder ich treffe jemanden in der Küche, mit dem ich ein paar Worte wechseln kann.

Glaubst du wirklich, dass du nur weiterkommst, wenn du alles weglässt, was du nicht so gerne tust?

Ich glaube nicht, dass es so läuft. Das wäre so, als ob du immer ein paar Stufen auf deiner Leiter nach oben auslassen würdest. Es kann eine zeitlang gut gehen, aber irgendwann stolperst du vielleicht und fällst ein paar Stufen runter. Dann tut es weh und du musst dich vom Schrecken und von den Schmerzen herholen, bevor du wieder eine Stufe nehmen kannst.

Es gab auch bei mir eine Zeit, wo ich dachte, für gewisse Dinge nicht mehr „zuständig“ zu sein. Ich durfte aber lernen, dass dies sehr hochnäsig ist und eher schadet, als hilft. Wenn du selbst angreifst, wo Hilfe benötigt wird, ohne zu überlegen, ob du nun zu „gut“ dafür bist, wirst du selbst sehr viel Hilfe zurückbekommen.

Was bekomme ich denn, wenn ich das tue?

Das ist ein Satz, mit dem ich – und das sage ich nun ganz ehrlich – nicht zurecht komme! Wenn mich das jemand fragt, dann kann ich sehr unruhig und ungeduldig werden. Ich bin ein sehr großzügiger Mensch und ich sehe sehr wohl, wenn sich jemand einsetzt und etwas leistet. Das soll auch belohnt werden, aber zuerst bitte: „Beweise dich! Zeige, was du kannst und mach etwas, ohne schon an die Belohnung zu denken und diese zu erwarten!“

Das ist wie überall im Leben. Wenn du nur etwas tust, um etwas zu bekommen, dann bist du berechnend und nicht frei.

Wie soll da dann was fließen? Wie wäre es, wenn du so selbstverständlich etwas tust, wie du selbstvertändlich deine Belohnung erwartest?

Ich habe in meinem Leben viele Weiterbildungen gemacht, manchmal auch ohne zu wissen, was ich dann daraus machen werde. Meinen Blog hier, betreibe ich im Moment als Hobby. Ich investiere Zeit und Geld, ohne zu wissen, ob ich irgendwann einmal Geld damit verdienen werde.

Im Moment reicht es mir, wenn ich dich erreichen kann und du vielleicht etwas mitnehmen kannst, was dir weiterhilft. Alles andere wird sich finden.

Hab Vertrauen!

Jeder bekommt das, was er verdient! Hab Vertrauen, dass du erntest, was du gesät hast. Manchmal dauert es nur etwas länger. Vielleicht war der Boden nicht richtig vorbereitet, oder die Zeit war noch nicht reif, oder du warst einfach zu ungeduldig oder hast kurz vor dem Ziel aufgegeben.

Es könnte aber auch sein, dass du vergessen hast zu säen! Nein? Sei doch ehrlich! Du bildest dir ein, etwas zu wollen, aber es nicht machen zu können, weil der Partner das nicht will oder deine Kinder zu klein sind oder der Chef nicht zustimmen würde oder …..

Ist es wirklich so, oder nur eine bequeme Ausrede?

Ich erinnere mich an einige Ziele, die ich so in meinem Leben hatte. Als Kind durfte ich das und jenes nicht, als Jugendliche auch nicht, als Ehefrau und Mutter auch nicht usw. Zuerst waren meine Eltern schuld, dann mein Ehemann.

Wenn ich jetzt zurückdenke, dann waren sie schon da, sie haben mich gebremst, aber nur weil ich es zugelassen habe. Im Grunde war es mir recht, das Ziel war nicht wichtig genug. Ich konnte insgeheim meine Eltern beschuldigen und auch meinen Ehemann und wusch mich so frei. Ich hätte ja getan, aber …….

Alles was mir wirklich wichtig war, habe ich durchgezogen, auch wenn es nicht einfach war.

  • Ich habe meine Matura gemacht, obwohl mein Vater mich nach der Pflichtschule zuhause im Betrieb haben wollte.
  • Ich habe neben Familie Karriere gemacht
  • Ich habe neben Job und Kinder ein Studium absolviert
  • usw.

Es war auch nicht einfach und es gab einige Differenzen und Streitereien, aber es konnte mich niemand aufhalten.

  • Ich wusste nicht, was das alles bringen wird
  • Ich wusste nicht, ob ich dann mehr verdienen würde
  • Ich wusste nur, dass mir das wichtig war und mir die Erfahrung niemand nehmen konnte

Was glaubst du? Geht es ohne Anstrengung, ohne Vorleistung? Kannst du Stufen überspringen?

Breite deine Flügel aus

Cornelia

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7 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Conny!

    Habe deinen Artikel gelesen, und glaube auch voll und ganz daran.
    Auch ich bin der Meinung, dass man im Leben nichts geschenkt bekommt und das man immer was dafür tun muss, wenn man was ernten möchte. Ich glaube auch, dass man aus so mancher Niederlage mehr mitnehmen kann, als aus manchen Erfolg. Oft lernt man erst aus einer Niederlage, man muss es nur erkennen. Gibt es überhaupt eine schlechte Arbeit?
    Ich glaube nicht, schlecht wird sie erst dann, wenn ich es mir einrede. Wichtig im Leben ist wohl, immer positiv denken!!!
    Es stimmt auch, man kann nicht 2 Stufen überspringen, gewisse Dinge passieren von alleine, wenn man vorher fleißig war!!!
    lg Leo

    1. Hallo Leo,

      schön von dir zu lesen! Die Einstellung und die eigene Bewertung macht eine Arbeit erst schlecht. Wenn ich z.B. den Haushalt mache, und das zählt wirklich nicht zu meinen Lieblingsarbeiten, dann versuche ich daran zu denken, wie viel Freude ich danach habe 🙂 Das funktioniert – oder ich schalte ganz laut Radio Steiermark ein und singe bei den Schlagern mit (ich weiß, für manche ist dieser Sender ein NO Go – mir hilft er ungemein beim Putzen 🙂

      Bei mir gab es eine Zeit, wo ich ständig auf der Überholspur war und mir selbst nicht erlaubte, länger, als nötig auf einer Stufe zu bleiben (hab ich mir eingebildet). Jetzt weiß ich, dass alles seine Zeit braucht und wir nicht schneller sind, nur weil wir ein paar Stufen auf einmal nehmen. Ist die Zeit nicht reif, dann fällst du halt wieder ein paar Stufen zurück oder du ziehst dich selbst aus dem Verkehr, wirst krank oder hast einen Unfall oder es passiert etwas anderes.

      Deshalb: Geh deinen Weg, konsequent und ruhig, aber gehe ihn!
      Viel Freude damit!
      Conny

  2. Liebe Cornelia,

    ich freue mich wieder einen Artikel von Dir zu lesen und wie er gerade passt 😉
    Ich lese gerade das Buch „Die dynamischen Gesetze des Reichtums“ und darin steht dasselbe.

    Zuerst einmal dürfen wir uns nicht wundern über das was wir im Leben vorfinden, weil wir (meist unbewusst) etwas aussenden und darauf antwortet uns das Leben. Sobald wir verstanden haben, dass wir positiv ins Leben gehen dürfen und können – kommt uns dies auch entgegen. Um es mit deinem Beispiel des Bauers zu sagen:

    Wenn wir verstehen, dass die Jahreszeiten uns helfen und wir nicht den Sommer auslassen können, weil er uns zu warm ist – werden wir uns umso mehr auf unsere Ernte freuen können.

    Vielen Dank für diese tollen Impulse.
    Alles liebe

    deine Nicole

    1. Danke Nicole für deine Ergänzung.

      Das mit dem Sommer gefällt mir echt gut. Die Jahreszeiten haben auch ihren Zweck, so wie unsere Stufen. Lasst du den Sommer aus, kannst du nicht erwarten, dass du im Herbst etwas ernten kannst. Es wäre noch nicht reif und bevor es reif wäre, käme der Winter und würde es zerstören. Du müsstest also wieder ein Jahr warten.

      Irgendwie beruhigend, oder? Wenn ich wieder einmal ungeduldig werde, weil ich das Gefühl habe, dass alles zu langsam geht, werde ich an deinen Sommer denken 🙂

      Danke Nicole und alles Liebe
      Cornelia

  3. Liebe Cornelia,

    das ist ein grandioser Artikel! Ich sage immer gerne „Positiv denken UND Handeln“. Denn es passiert eben nur ganz selten, dass einem die Dinge zufallen, ohne dass man (irgendwann einmal) etwas dafür getan hat.

    Wichtig ist auch nicht aufzugeben, wenn die Dinge mal anders laufen, als man es erwartet hat. Gerade wenn etwas nicht klappt, dann kann man soviel daraus lernen.
    Und was bringt es, wenn man sich darüber aufregt?

    „Positiv denken“ klingt immer etwas esoterisch, doch man kann es sogar biologisch erklären. Wenn man „negativ denkt“, dann sorgt man für Stresshormone und setzt damit sein Denken außer Kraft. Man ist auf Flucht oder Angriff gepolt – und dabei über Lösungen für die aktuellen Probleme nachzudenken funktioniert eben nicht.

    Vielen Dank für den Artikel – ich freue mich immer wieder darüber auf Menschen zu treffen, die ähnlich denken (und handeln).

    Liebe Grüße, Daniela

    1. Hallo Daniela,

      danke für dein Kommentar. Ja positives Denken hilft ungemein. Es heißt ja nicht, dass man keinen Blick mehr für das haben soll, was nicht so gut läuft. Deine biologische Erklärung gefällt mir sehr gut 🙂 Mit positiven Denken bist du automatisch auf ein Lösungsdenken eingestellt und fokussierst dich nicht auf das Problem. So hast du viel mehr Kraft, das „Problem“ anzugehen und Lösungen zu finden.

      Danke, dass du meine Artikel liest 🙂
      Liebe Grüße
      Cornelia

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