Ich wünschte ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben,

….als so zu leben, wie andere es von mir erwarten.

 

Die Australierin Bronnie Ware begleitet Menschen in den letzten Wochen ihres Lebens und beschreibt in ihrem Buch: „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ so wunderbar, welche Versäumnisse den Menschen am meisten belasten, wenn sie im Sterbebett liegen. Es sind nicht die Sachen, nach denen wir so oft streben, wenn es uns gut geht, es sind viel wichtigere Dinge, die wir meist einfach vergessen oder nicht sehen wollen.

Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, als so zu leben, wie andere es von mir erwarten!- Versäumnis Nr. 1

Grace war über 50 Jahre verheiratet und führte ein Leben, wie es von ihr erwartet wurde. Sie hatte wunderbare Kinder und konnte sich über ihre Enkelkinder freuen. Ihr Mann war jedoch eine Art Tyrann gewesen und dadurch war ihre Ehe sehr schwierig. Alle waren erleichtert, als er dauerhaft in ein Pflegeheim untergebracht wurde.

In der ganzen Zeit mit ihrem Mann hatte Grace davon geträumt unabhängig von ihm leben zu können. Sie wollte reisen und glücklich leben, ohne ständig gesagt zu bekommen, was sie durfte und was nicht. Sie war schon über 80 Jahre alt, aber noch immer sehr fit und sie fühlte sich gesund und freute sich über ihre neu erlangte Freiheit – doch nicht lange!

Kurze Zeit später wurde sie krank und bekam die Diagnose, dass sie an einer unheilbaren Krankheit litt und nicht mehr lange zu leben hatte. Noch viel bitterer war die Tatsache, dass sie durch das jahrzehntelange Rauchen ihres Mannes im gemeinsamen Haus, diese Krankheit bekommen hatte. Innerhalb eines Monats war Grace bettlägrig und konnte nichts mehr ohne Hilfe tun.

Für die Träume, die sie ein Leben lang aufgeschoben hatte, war es nun definitiv zu spät!

Der Kummer über diese Tatsache quälte sie sehr.

  • warum habe ich nicht einfach getan, was ich wollte?
  • warum habe ich ihm erlaubt, mir ständig Vorschriften zu machen?
  • warum war ich nicht stark genug?

Sie war wütend auf sich selbst, weil sie nie den Mut dazu hatte ihre Bedürfnisse zu leben!

Das kommt dir bekannt vor?

Wirklich? Warum?

Warum tun wir nicht einfach was wir wollen?

Das ist ja ganz leicht zu beantworten:

  • weil es sich nicht gehört! 😉
  • nein, weil es egoistisch ist! – oh!
  • oder, weil ich es nicht wert bin! – das ganz sicher – ih!
  • außerdem kann ich nicht, weil der Partner nicht will, die Kinder zu klein sind usw. – tja

In meinem Artikel: „10 Ausreden damit deine Träume ein Märchen bleiben“ findest du noch ein paar Ratschläge, warum du nicht tust, was du möchtest.

FragezeichenWarum haben wir nicht den Mut dazu?

Ich hatte sehr lange nicht den Mut das zu leben, was ich bin. Irgendwann – Schritt für Schritt und mit einigen Tritten in meinen Allerwertesten durfte ich die Erfahrung machen, dass es gar nicht so schwierig ist. Es ist wie ein Umprogrammieren von alten Gewohnheiten. Ich war es gewohnt, Rücksicht zu nehmen, mich zurückzunehmen, Harmonie zu halten.

Zeitweise habe ich mich komplett selbst aufgegeben , nur dem anderen zu liebe und der hat das gar nicht gemerkt!

 

Ja, wie soll er denn auch? Wenn ich meine Wünsche nicht lebe und nicht einmal es schaffe, sie auszusprechen, sie mit meinem Umfeld zu teilen – wie soll dann der Partner, der Arbeitskollege, die Freundin, die Kinder, der Chef usw. wissen, was ich möchte?

Es geht sogar noch weiter – indem ich mich anpasse und mich und meine Wünsche verstecke, hat das Gegenüber gar keinen Grund seine Einstellung zu verändern.

Warum auch? Funktioniert ja ganz gut!

  • Ich schau sie einfach von oben herab an, mit meinem strengen Blick und sie fragt nicht weiter!
  • oder am besten gar nicht zuhören oder vom Thema ablenken, dann gibt sie eh auf
  • aber am besten funktioniert es, wenn ich etwas jammere, wie undankbar sie ist, dann habe ich schon gewonnen

Das mag natürlich etwas überzogen sein, doch bin ich mir sicher, dass es sehr oft so läuft.

Du darfst jedoch aufwachen!

  • dein Partner gibt dir das, was du brauchst (au, tut das weh)
  • dein Partner ist dein Spiegel und sagt nein, weil du innerlich auch nein sagst (nein?)

Vielleicht ist es bei dir anders – ich wollte es auch nicht wahrhaben, aber ich durfte es lernen 🙂DSC_0066

Breite deine Flügel aus und fliege los!

Später ist es vielleicht zu spät!

Alles Liebe

Cornelia

 

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