Senkrecht atmen und dadurch in deine Kraft kommen

Senkrecht atmen?

Was ist denn das? Wie soll das denn gehen?

Bevor ich dir erzähle, was das ist und wie es funktioniert, möchte ich dir berichten, wie es mir erging, als ich das erste Mal mit so ähnlichen Übungen richtig in Kontakt kam.

Ich absolvierte 2009-2010 meine Ausbildung zur Geistheilerin.

Zum Ersten, weil ich sehr neugierig war, zum Zweiten, weil ich mich besser kennenlernen wollte.

Ich war ja der Meinung, dass ich sowieso sehr offen war und durch viele Gespräche, die ich zu diesem Thema mit meiner Freundin führte und durch viele Bücher, die ich las, ging ich mit einer gewissen Selbstsicherheit zu dieser Ausbildung.

Was soll da schon kommen, ich bin ja sowieso schon so gut 🙂

Ich saß dann in dieser Gruppe und es gab Zeiten da dachte ich mir, ich könne überhaupt nichts!

Wir meditierten, lösten Blockaden, machten Energieübungen usw. Es war sehr spannend!

  • Es gab Schüler in der Gruppe, bei denen sich wahre Bilderbücher vor dem inneren Auge abspielten.
  • Es gab welche, die die Aura des anderen in den schönsten Farben sahen.
  • Es gab diejenigen, die Feen und Elfen sehen konnten.
  • Und es gab MICH! Mich, die bodenständige, sehr neugierige und offene Conny, die meistens außer „Schwarz“ nichts vor dem inneren Auge hatte und bei der der Verstand ständig in die Quere kam. „Was sollst jetzt sehen? Was soll jetzt kommen? Aber geh, das geht ja gar nicht!“

Ich hatte ständig Kopfschmerzen und es ging mir oft nicht sehr gut. Trotzdem, ich ließ alles zu, so gut es eben ging und ich blieb offen und neugierig.

Wenn dann irgendwann das Gefühl kam, nicht zu wissen, ob mir diese Übung gut tat, dann schickte ich ein kleines Gebet nach oben, das so ähnlich ging wie: „Es soll nur das geschehen, was für mich gut ist!“ (das würde ich sowieso jedem empfehlen, der sich mit solchen Dingen beschäftigt und nicht weiß, was da genau passiert)

Warum erzähle ich das? 

Im Laufe der Jahre habe ich bemerkt, dass es sehr viele Menschen mit außerordentlichen Fähigkeiten gibt, mit Wahrnehmungen, die ich noch nicht habe.

Viele sind wohl auch dabei, die da etwas übertreiben und gar nicht alles wahrnehmen, was sie glauben wahrzunehmen 🙂

Ich habe aber auch sehr viele Menschen getroffen, die alles mögliche sahen und konnten, die es aber beim ersten starken Windzug davon trug!

Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, die ganze Zeit irgendwo herum zu schweben und den Boden zu verlieren. Wir leben nun einmal in der Dualität und wir haben unser Leben zu meistern und wir haben eine Verantwortung!

Für mich ist es sehr wichtig, dass jeder für sich selbst herausfindet, was gut tut und was nicht. Und auch hier muss jeder selbst das richtige Maß finden.

Für mich ist auch die Erkenntnis sehr wertvoll, dass etwas, das heute noch nicht passt, in ein-zwei Jahren sehr wohl passen kann.

Dasselbe gilt für Wahrnehmungen. Nur weil du heute noch nichts siehst, heißt es nicht, dass es nicht da ist! Nur weil du heute noch nicht so viel fühlst, heißt es nicht, dass du das morgen nicht kannst! Alles hat seine Zeit und das ist gut so.

Und deshalb: Wenn du möchtest, versuche die nachfolgende Übung zu machen. Wenn du etwas spürst ist es super, wenn du nichts spürst ist es auch super! Es kommt nur darauf an, ob du es wirklich probieren möchtest, weil du offen für eine neue Erfahrung bist, oder ob du es versuchen möchtest um zu beweisen, welcher Blödsinn das ist.

Du erschaffst selbst deine Realität!

Der senkrechte Atem

  • erdet dich,
  • öffnet dich nach oben zur Quelle,
  • kann dir helfen Blockaden aufzulösen, weil er deinen Energiekanal verbreitert,
  • hilft dir mehr Lebensenergie aufzunehmen und dich dadurch fitter zu fühlen.

Anleitung: (denke es einfach und es wird passieren)

1. Verbinde dich mit Mutter Erde. Stelle dir vor, dass über deine Füße und durch dein Wurzelchakra (liegt in der Dammregion und öffnet sich nach unten zur Erde hin) goldene Wurzeln bis in die Erde sprießen, bis zum Mittelpunkt der Erde und dich dort verankern.

2. Öffne dich nach oben, öffne dein  Kronenchakra (auch Scheitelchakra genannt, weil es sich über dem Kopf in Scheitelhöhe befindet) und fühle, wie du mit der Quelle allen Seins verbunden bist.

3. Gehe bewusst mit liebevoller Absicht in dein Herz und spüre ganz tief in diesen heiligen Raum hinein. Baue ein Gefühl der bedingungslosen Liebe und Annahme auf und spüre ganz bewusst und dankbar das Licht und die Liebe.

4. Nun nimm mit dem ersten Atemzug ganz bewusst die Lebensenergie aus der Erde wahr und stell dir vor, wie sie von unten in dir aufsteigt. Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit im Herzchakra, halte den Atem kurz an, konzentriere dich auf das Licht und die Liebe und atme es dann voller Dankbarkeit nach oben hin aus.

5. Beim nächsten Atemzug lasse die Lebensenergie von oben in dich einströmen und schicke sie voller Dankbarkeit durch dich nach unten zu Mutter Erde.

6. Der 3. Atemzug enthält von oben und von unten die Lebensenergie, die du in dein Herz aufnimmst und beim Ausatmen in deinen ganzen Körper verteilst. Spüre das wohlig, warme Gefühl, das sich einstellt und fühle wie sich dein Energiefeld ausweitet.

Das kannst das öfter wiederholen, versuche einfach damit zu experimentieren.

Ich bin auch gerade beim Üben 🙂

Es wird von Tag zu Tag leichter 🙂

Wenn du dich noch mehr mit diesem Thema befassen möchtest: Es gibt zwei Videos von Sabine Wolf auf Youtube.com

1. Die Erklärung zum senkrechten Atem

2. Die Meditation dazu

Viel Spaß und viel Freude beim Atmen! 🙂

 

 

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