Lernen und experimentieren, Freude empfinden

„Nie mehr Schule!“

…. wer kennt das nicht, das Lied von Falco – viele haben das nach der Schule bei der Abschlussfeier voller Lautstärke geträllert.

Sehr viele bemerken dann aber relativ schnell, dass „Nie mehr Schule“ nicht automatisch „Nie mehr lernen“ heißt. Das wäre ja auch sehr langweilig.

Wir Menschen entwickeln uns, Gott sei Dank, der eine mehr, der andere weniger, aber Veränderung findet statt. Im Außen wie auch im Innen.

Lernen muss nicht zwangsläufig heißen, vor den Büchern zu sitzen und zu pauken was das Zeug hält. Lernen kann richtig Freude bereiten.

Lernen ist nicht nur etwas auswendig, für die nächste Prüfung zu büffeln und dann zu vergessen, wie es leider oft in der Schulzeit war.

Lernen heißt auch:

zuhören, ausprobieren, berühren, neugierig sein, riechen, schmecken, ausgehen, Menschen kennenlernen, sehen, Bücher lesen, Dokumentationen ansehen, im Internet surfen, Workshops besuchen…..

Lernen soll Freude machen und die Leidenschaft für etwas Neues, vielleicht noch Unbekanntes, entfachen. Lernen kann so spannend sein!

Für mich war lernen immer wichtig und so ist es auch geblieben. Ich habe schon so viele Bücher gelesen und sehr viele Weiterbildungen gemacht.

Irgendwie habe ich immer einen inneren Drang, noch mehr zu wissen und ich weiß, dass es noch so viel gibt, was mich interessieren würde.

Ich bin so neugierig und ich spüre ganz tief in mir, dass es da noch ganz spannende Dinge gibt, mein Bewusstsein zu schulen und noch mehr Spiritualität in mein Leben zu lassen.

Im Moment bin ich bei dem Gefühl angekommen, vor einigen Türen zu stehen und ich mich nur entscheiden muss, durch irgendeine hindurch zu gehen.

Welche es sein wird, weiß ich noch nicht ganz.

Oft wünschen wir uns, es wäre jemand da und würde sagen:

„Mach jetzt das, das ist das Richtige für dich!“

Doch wäre das wirklich so gut? Würde das nicht nur einfach den „Lernweg“ abkürzen?

Wir würden das dann vielleicht machen, ohne zu experimentieren, ohne die Erfahrung zu machen, wie es gewesen wäre, hätten wir auch noch was anderes versucht.

Vielen wurde in der Kindheit beigebracht: „Was du anfängst, das führe auch zu Ende“ oder wir haben vielleicht vorwurfsvoll gehört: „Weißt du jetzt endlich was du willst?“

Wir wurden gedrängt uns für eine Ausbildung zu entscheiden, obwohl wir noch nicht einmal wussten, welchen Weg wir gehen wollten und wenn man Lebensläufe liest, wo viele Stellen angeführt sind, denkt man oft: „Der/die ist unstet, nicht verlässlich, geht gleich wieder, wenn es nicht 100%ig passt!“

Vielleicht ist es an der Zeit, diese Glaubenssätze gehen zu lassen. Vielleicht auch die Perspektive zu wechseln und das einmal anders zu betrachten.

Lerne dich zu trauen, deinem Instinkt, deiner Freude zu folgen, dann bist du auf dem richtigen Weg! Probiere alles aus, was du möchtest und wenn du was tust, was dir keine Freude mehr bereitet, dann verändere deinen Weg!

Es gibt so eine schönes Sprichwort von Jwala Gamper, das schon lange in meinem Büro hängt:

 „Während du dich auf deinem Weg befindest, vergewissere dich immer wieder, ob am Wegesrand „Freude-Blumen“ wachsen. Sollten diese Blumen deutlich weniger werden oder sollten sie womöglich ganz verschwinden, so mach dich sofort (!) auf die Suche nach einem neuen Weg, an dem du diese „Freude-Blumen“ wieder findest. Dort geht’s lang. So nah ………..“

Die Freude ist ein richtig guter Ratgeber. Spürst du Freude, bist du sicher auf dem richtigen Weg!

Folge deinem Interesse, deiner Leidenschaft und höre damit auf, wenn du merkst, dass du es nur tust weil andere es wollen oder von dir erwarten!

Dabei muss Freude nicht immer Spaß sein! Freude soll tief vom Herzen kommen. Freude kannst du auch empfinden, wenn du etwas machst, dass nicht unbedingt Spaß macht. Z.B. Können Menschen eine sehr tiefe Freude darin empfinden, Sterbende auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Das macht aber sicher nicht unbedingt immer Spaß! Doch das Begleiten, das Dabeisein auf dem letzten Weg, das Gefühl, dem anderen dabei etwas Gutes zu tun, kann tiefe Freude auslösen.

Siehst du noch deine Freude-Blumen?

 

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Conny. Wie wahr, wie wahr… Meine Freuden-Blume ist schon häufig abhanden gekommen. Ich habe sie bis heute nicht richtig gefunden. Familie ist klar Erfüllung aber nicht die einzige Freuden-Blume im Leben! LG Bianca

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