Die Lehre der gesunden Lebensführung

Gesundheit ist nicht nur ein Geschenk der Natur, wir müssen schon selbst dazu beitragen, diese zu erhalten!

Die Lebensführung ist die Grundlage der Gesundheit und bedeutet das richtige Maß in allen Dingen zu finden.

Ich selbst merke inzwischen relativ schnell, wenn ich mich verausgabt habe. Ich brauche dann meinen Rückzug, meine Ruhe um wieder Kraft zu holen.

Schaffe ich diesen Rückzug nicht, weil es mein Umfeld nicht erlaubt und ich zu pflichtbewusst bin um mir diese Auszeit einfach zu gönnen, kommt irgendwann der Tag wo ich einfach ruhen muss.

Doch was ist jetzt das richtige Maß?

Was für mich richtig ist, muss für meinen Partner nicht stimmen.

Um das richtige Maß zu finden, muss jeder in sich selbst hineinhorchen, in sich hineinfühlen!

Wir wissen das alle und trotzdem machen wir sehr oft das Gegenteil:

  • wir haben keine Zeit zum Hineinfühlen
  • vielleicht wollen wir auch gar nicht, wir könnten ja etwas verändern müssen
  • vielleicht fühlen wir sogar was richtig ist, trauen uns aber nicht dazu zu stehen (wer gibt schon gerne zu, etwas nicht tun zu wollen, wenn der Gesellschaftszwang da ist?)

Ich wurde als Jugendliche als Feigling hingestellt, weil ich keine Zigarette wollte!

Gut, ich hielt das damals aus und ich bin froh darüber, aber es gab auch andere Zwänge, die ich nicht immer ausweichen konnte.

z.B. hatte ich ständig die Diskussion, warum ich keinen Wein trinken wollte.

„Man muss ja anstoßen, das ist unhöflich usw.“

Inzwischen stehe ich dazu – ich trinke äußerst selten einen Wein. Ich bin einfach keine Weintrinkerin und Alkohol tut mir nicht gut. Frau kann auch mit etwas anderem anstoßen!

Nun ein Geständnis von mir.

Mir tun die armen Männer immer sehr leid, wenn sie eine Runde nach der anderen trinken müssen, nur weil es sich so gehört, dass jeder einfach eine Runde zahlen muss. 😉

Wie sieht es mit dem anderen Maßhalten aus?

Essen z.B.? Wie oft essen wir, obwohl wir schon satt sind? Wie oft essen wir einfach so zwischendurch, auf die Schnelle? Wie oft essen wir Fastfood?

Und wie oft sind wir danach müde und würden ein Bett dem Schreibtisch vorziehen?

Wir wissen das alles und tun es trotzdem!

Warum?

Also einmal ehrlich!

  • Warum muss ich noch schnell die Reste aufessen, die meine Kinder übrig gelassen haben?
  • Weshalb muss ich den Teller leer essen, obwohl ich schon gar nicht mehr kann?
  • Warum muss ich etwas aus Höflichkeit essen, was ich gar nicht mag? Kann ich nicht auch höflich sagen, dass ich einfach keinen Hunger habe?
  • Wie war das gleich noch einmal? 😉

Doch das Maßhalten bezieht sich nicht nur auf Speis und Trank!

Ein ganz wichtiges Thema ist unser Gefühlsleben!

Übermäßige Emotionen wie Ärger, Frust, Zorn, Angst, Neid, Sorgen sind immer schädigend für unsere Gesundheit!

Jeder von uns kennt diese Gefühle und ich halte nichts davon dagegen anzukämpfen.

Kampf erzeugt immer Kampf und je mehr ich kämpfe, desto mehr Kampf ziehe ich in mein Leben.

Eine Freundin sagte einmal zu mir: „Wenn du auf jemanden zornig bist, dann schicke der Person Frieden!“

Das ist nun Jahre her und damals kam mir das ziemlich blöd vor!

Ich meine, ich soll dieser Person Frieden schicken, obwohl sie mir so weh getan hat? Was ist denn das für eine blöde Idee?

Doch ich habe es gemacht, am Anfang ging es ganz zäh und manchmal hatte ich das Gefühl nicht mehr ganz normal zu sein, aber irgendwann verinnerlichte ich das und ich wurde ruhiger und mein Zorn verflog.

Manche Leute mögen das als „Realitätsverweigerung“ sehen, ich sehe das als ein Gesundwerden, als etwas Gutes TUN an mir selbst.

Was bringt es mir auf Dauer Zorn in mir herumzutragen (außer ein Magengeschwür, das ich einfach nicht haben will).

Was passiert ist, ist passiert, es ist nicht rückgängig zu machen!

Mein Motto seither lautet:

„Wenn du es nicht verändern kannst, dann verändere deine Einstellung dazu!“

Es lebt sich damit viel leichter und auf alle Fälle viel gesünder 🙂

Bis zum nächsten Mal!

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn gerne 🙂

Möchtest du immer am Laufenden bleiben?

Trage deine E-Mail-Adresse JETZT ein. Du kannst dich jederzeit wieder austragen! Deine Daten sind bei mir sicher!

 

Ich schenke dir ein E-Book aus meinen ersten Blogbeiträgen und eine Leseprobe meines ersten Buches: „Du machst Karriere – du Rabenmutter? Ohne schlechtes Gewissen, deinen Erfolg genießen“

4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Cornelia!

    Ich lese wirklich mit Begeisterung deine Artikel, weil sie wirklich toll sind!
    Deine Gedanken wurden aus deinen Erfahrungen sehr reich und ich finde,
    dass du eine sehr reife Frau, mit wunderschönen Gedanken bist. Deine
    Wahrnehmungen und Empfingungen spiegeln sich oft mit den meinigen, und
    deshalb fühle ich mich mit dir sehr verbunden! Deinen Mut, die Gedanken
    so offen preiszugeben habe ich leider nicht immer, und deshalb, bist du für
    mich einen gutes Vorbild, noch authentischer im Jetzt zu leben. Mach bitte
    weiter so, denn ich halte dich für eine sehr talentierte Schreiberin und mit
    deinen Beiträgen regst du mich immer wieder dazu an, mein Leben zu hinter-
    fragen und vielleicht neue Wege in Erwägung zu ziehen. Ich freue mich schon
    sehr auf deine kommenden Artikel!

    Liebe Grüße
    Simon

    1. Lieber Simon,

      dein Kommentar freut mich ganz besonders. Und zwar deshalb, weil du gerade das schreibst, was ich empfinde.

      Noch vor einem halben Jahr hätte ich mich nicht getraut, dies alles öffentlich zu schreiben.
      Ich bin meine Wege meist still und heimlich gegangen und nur meine engsten Freunde erfuhren von dem, was ich tat.
      Ich machte eine Ausbildung nach der anderen, zuerst um etwas zu erreichen und Leuten, die mich belächelten oder
      nicht an mich glaubten, etwas zu beweisen. Dann kam eine Zeit, in der ich mich spirituell weiterbildete und das schon gar
      nicht öffentlich erzählte. Ich wollte mich selbst einfach besser kennenlernen.

      Nach vielem „Verstecken“ hatte ich endlich den Mut dazu zu stehen, wie ich bin und was ich gelernt habe und es kam der
      Wunsch dies zu teilen mit dem Bedürfnis, vielleicht durch meine Geschichte auch anderen Menschen zu helfen.

      Wenn du nun schreibst, dass meine Artikel das bei dir auslösen, dann erfüllt mich das mit unendlicher Freude, zeigt es
      mir doch, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

      Danke für dein Feedback!

      Liebe Grüße
      Cornelia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.