Hast du Angst vor Neuem? Bist du gefangen in deiner Komfortzone?

„Deine Komfortzone – gefangen in der eigenen Sicherheit“

Cornelia Stessl

Komfortzone nennt man diesen Rahmen, in dem du dich täglich bewegst. Dein Leben spielt sich hauptsächlich da ab. In deiner Komfortzone fühlst du dich wohl. Da kennst du dich aus.

Da ist der Supermarkt drinnen, wo du immer einkaufen gehst. Da sind deine Freunde, deine Gewohnheiten, deine Arbeit, deine Familie – alles was du kennst. Du weißt was funktioniert und was nicht. Diese Komfortzone zu haben ist gut, weil sie dir Sicherheit gibt und auch Routine.

Eines Tages passiert jedoch etwas, was außerhalb dieser Zone liegt oder es entsteht ein Wunsch in dir etwas Neues zu tun, das liegt allerdings auch außerhalb dieser Zone. Um das nun zu bewältigen, musst du deine gewohnte Zone verlassen und das erzeugt meistens ein mulmiges Gefühl.

Ein Beispiel:

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Komfortzone-gemütlich

Du bist Anfang 30, hast Familie und einen Job, der gut bezahlt ist. Du bist zufrieden und lebst so dahin. Der leise Drang in dir etwas zu verändern und noch mehr zu erreichen, schiebst du immer weg. Es ist gut so, wie es ist.

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Komfortzone – Idee

Plötzlich wird dieser Drang jedoch immer stärker und du bist dir sicher: Du möchtest dich verändern, eine andere Position einnehmen, Karriere machen, mehr Verantwortung übernehmen. Du überlegst und grübelst und hast plötzlich die Idee!

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Komfortzone – ich gehe jetzt los

Du nimmst dir also vor zum Chef zu gehen und ihm einen Vorschlag zu unterbreiten. Dein Konzept ist gut und du bist davon überzeugt, für das Unternehmen etwas Gewinnbringendes umsetzen zu können.

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Komfortzone – ich gehe doch nicht

Auf dem Weg zum Büro des Chefs melden sich alle deine Ängste und Zweifel, die in dir sind und noch bevor du die Türklinke hinunterdrückst, drehst du schon wieder um und gehst in dein Büro zurück.

Vielleicht probierst du es noch 2 mal, spätestestens beim 4. Versuch bist du bei der Überzeugung angelangt, nicht die oder der Richtige für diesen Posten zu sein.

Folgende „Ausreden“ sind dann oft die Folge:

  • „Ich brauche das ja gar nicht, ist ja nur Stress“
  • „Die Idee ist halt nicht gut, sonst wäre sicher schon jemand anderer damit gekommen“
  • „Ich bin halt keine Führungsperson“ …

Alles bleibt beim Alten und vielleicht denkst du, dass dies ja gar nicht schlimm ist. Warum etwas verändern, wenn ja alles so gut ist, wie es ist.

Das Gemeine an dieser Komfortzone ist jedoch, dass du nicht umhin kommst sie zu erweitern, wenn du wachsen willst. Wenn du nicht dazu bereit bist, oder zu viel Angst davor hast Veränderungen zu machen, dann wird dir das Leben Herausforderungen schicken. Und weißt du wo die Herausforderungen liegen? Definitiv außerhalb deiner Komfortzone. Was musst du also tun? Um diese Herausforderungen zu meistern wirst du deine Komfortzone erweitern müssen.

Das Leben läuft außerhalb der Komfortzone ab! Das Leben ist Veränderung und du wirst es nicht schaffen, dich vor dem Leben abzugrenzen. Irgendwann wird es in deiner Komfortzone ziemlich ungemütlich werden.

Warum tun wir uns so schwer unsere Komfortzone zu verlassen?

Die Bequemlichkeit ist sicher Grund dafür, dass wir uns so schwer tun, die eigenen Grenzen zu überwinden, aber meistens haben wir einfach Angst davor:

  • Angst nicht gut genug zu sein
  • Angst vor Veränderung
  • Angst vor dem Ungewissen
  • Angst ausgelacht zu werden
  • Angst vor Schwierigkeiten

Viele Ängste sind ganz tief in uns verankert und waren in der Steinzeit auch sehr sinnvoll. Die Angst, nicht gut genug zu sein – also die Angst vor Misserfolg – war natürlich begründet. Warst du nicht schnell oder stark genug, dann bist du gefressen worden.

Heute ist das nicht mehr lebensbedrohlich. Heute können wir aus unseren Misserfolgen lernen und fangen halt noch einmal an. Trotzdem tun wir uns so schwer damit.

Wie kannst du es schaffen deine Komfortzone zu erweitern?

Fang mit kleinen Dingen an.

  • Putze mit der anderen Hand deine Zähne
  • Geh in einen anderen Supermarkt einkaufen
  • Fahre auf einem anderen Weg zur Arbeit
  • Gehe spazieren und das rückwärts (bitte auf einem sicheren Weg)
  • Mache Dinge bewusst anders, wie sonst immer
  • Baue jeden Tag etwas ein, was anders ist.

Der Vorteil dieser kleinen Veränderungen ist, dass du dein Gehirn trainierst und auch deinen „inneren Schweinehund“. Irgendwann wird es zum Spiel und so erweiterst du spielerisch deine Komfortzone. Außerdem gibt es dir Sicherheit – du merkst, dass nichts tragisches passiert.

Hab Spaß in deinem Leben – ich bin fest davon überzeugt, dass wir hier auf der Welt sind um glücklich zu sein.

Breite deine Flügel aus

Cornelia

 

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