Was ist richtig – was ist falsch – Vom Selbstwissen was zu tun ist

Du sollst dies, du sollst das ……..

Der eine sagt dies, der andere sagt das…….

Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann!

Kommt dir das bekannt vor?

Passiert es dir auch, dass du dich verstellst, anpasst, etwas nicht sagst nur um zu entsprechen, zu passen, akzeptiert zu werden?

Ich glaube, ich musste Mitte 30 werden, bis ich dieses Muster erkennen und dann ablegen durfte. Es ist so befreiend, sich nicht mehr zu verstellen.

Wir sind alle so wunderbare Menschen und würde jeder sich wirklich zeigen, wie er ist, dann wäre vieles leichter!

  • Jeder Einzelne ist für sein Leben selbst verantwortlich und hat die Konsequenzen für sein Handeln zu tragen!
  • Jeder Einzelne muss schlussendlich selbst wissen, was er tut!
  • Und jeder Einzelne sollte sich um sich selbst kümmern und nicht um das was ein anderer tut!

Wenn wir ständig versuchen so zu sein, wie andere es wollen – dann vergessen wir ganz das zu sein, was wir sind!

Viele von uns wissen nicht einmal mehr, wer und wie sie sind! Das ist echt schade!

Da ich mitten im Jahresabschluss stecke und mein Tag zur Zeit mindestens 15 Stunden hat, werde ich es mir diesmal sehr leicht mit meinem Beitrag machen.

Für einen ausführlichen Beitrag ist mein Tag im Moment zu kurz, jedoch möchte ich dir trotzdem etwas „Gutes“ tun.

Ich habe mich entschieden eine Geschichte zum Nachdenken zu veröffentlichen.

Selber wissen, was richtig ist!

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen von Keshan. Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte.

„Der arme Junge“, sagte da ein Vorübergehender. „Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, dass das kleine Kind sich müde läuft.“

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: „So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel, während sein armer, alter Vater daneben herläuft.“

Dies schmerzte dem Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf dem Esel zu setzen.

„Hat man so was schon gesehen?“ keifte eine Frau, „Solche Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan. Die arme Kreatur!“

Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Esel herunter.

Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: „So dumm möchte ich nicht sein. Wozu führt ihr denn den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von euch trägt?“

Der Vater schob dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul und legte seine Hand auf die Schulter des Sohnes.

„Gleichgültig, was wir machen“, sagte er, „es findet sich doch jemand, der damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten.“

(Aus: Peseschkian. Der Kaufmann und der Papagei)

In diesem Sinne – bis zum nächsten Mal!

Cornelia

 

 

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8 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Cornelia!

    Je authentischer Mann/Frau ist, desto einfacher wird der Umgang
    untereinander! Dieses Sein ist nicht nur gesund sondern auch
    kräfteschonender und gibt Zeit für das, was jedem einzelnen
    wirklich wichtig ist.

    Mir gefällt die Art und Weise, wie du die Dinge am Punkt triffst, und
    deshalb lese ich deine deine Beiträge immer sehr gerne. Ganz be-
    sonders hat mir dein Beitrag über deine Patchworkfamilie gefallen.

    Ich kannte so ein Geflecht, vor einiger Zeit, nur aus diversen Serien
    im Fernsehen und konnte mir ehrlichgesagt nicht vorstellen,
    jemals selbst ein Teil von so einer großen, gemischten Familie zu sein.
    Ich bin eines Besseren belehrt worden, denn nun lebe auch ich in einer
    Patchworkfamilie und fühle mich darin so wohl, wie noch nie zuvor.

    Wünsche dir ein schönes Wochenende und noch viele gute Ideen
    für deine hoffentlich noch zahlreich erscheinenden Beiträge!

    LG Simon

    1. Danke lieber Simon für dein Kommentar.

      Ja man kann sich viel nicht vorstellen, bis man es selbst erlebt und zu schätzen lernt.
      Manchmal braucht man sogar sehr lange bis man bereit ist eine Meinung zu ändern.
      Hinterher versteht man dann nicht, warum man so lange gebraucht hat 🙂

      Das ist wohl das interessante Leben mit den schönen Begegnungen!

      Alles Liebe
      Cornelia

  2. Liebe Conny. Wie wenn Du mich gehört hättest über viele Kilometer hinweg. Genauso fühle ich mich momentan und finde keinen Ausweg. Dein Beitrag gibt mir wieder ein Stück mehr Kraft einen anderen Weg zu gehen und mich von vergangenem zu verabschieden, natürlich nicht von meiner tollen Familie… Es wird noch viel passieren bis wir uns im Sommer wiedersehen und sicher nicht nur positives. Aber ich freue mich dich dann in meine Arme schließen zu können und zu sagen: ich hab das gemacht was ich wollte und was mir gut tut. In diesem Sinne wünsch mir viel Kraft und schick mir positive Energie 😉 ich drück dich. Bianca

    1. Ach liebe Bia,

      ich muss lächeln, wenn ich dein Kommentar lese, auch wenn es dir im Moment nicht so gut damit geht.

      Wenn du die Situation annimmst, in dich hineinhorchst, dir ab und zu Ruhe und Rückzug gönnst, dann hast du die Chance zu „hören“ was du möchtest.
      Die Zeiten des „Verbiegens“ sind vorbei! Mach dir keinen Stress – Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut – gehe Schritt für Schritt zu dir zurück und habe Vertrauen,
      dass du das Richtige machst.

      Alles Liebe und ich freue mich schon sehr auf dich!
      Conny

    1. Ja das ist Freiheit! Lange war mir nicht bewusst, dass dies die Freiheit ist, die mir so wichtig ist 🙂
      Eigentlich nichts Dramatisches, oder? Kostet kein Geld, nur vielleicht am Anfang etwas Überwindung 🙂

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