Ich melde mich zurück

Ja, ich bin wieder da und das freut mich sehr!

Nach meiner kurzen Sommerpause freue ich mich wieder auf regelmäßige Beiträge, die ich dir liefern werde.

Es hat sich einiges getan und es ist vieles im Wachsen.

Die Zurückgezogenheit und Ruhe hat mir sehr gut getan. Das Zulassen und Anerkennen, dass mein Körper dem Geist nicht mehr folgen konnte, hat einiges bewirkt.

Ich möchte dir davon erzählen:

Ich bin sicher eine von vielen, der es so geht. Ich möchte tun, ich möchte erschaffen, ich möchte was bewegen, ich möchte weiterkommen. Habe ich etwas erreicht, dann erfasst mich nach einer kurzen Zeit eine gewisse Unruhe und die Frage: „Und was jetzt?“

Doch jeder muss einmal ruhen und ich durfte lernen, wie notwendig das ist. In der Ruhe wird neue Kraft geboren, das sollten wir nie vergessen. Also gönne dir immer wieder Pausen und Erholung, so wie ich nun auch 🙂

ausruhen_england

Der Artusweg

Die Seminarreise nach England war für mich eine sehr gute Erfahrung. Um was es genau ging, kannst du nachlesen, indem du dem Link in der Überschrift folgst. Ich werde dir meine Eindrücke hier kurz erzählen. Wenn du tiefer mit mir in diese Reise tauchen möchtest, dann kannst du den Links folgen, die in meiner Erzählung eingebettet sind. Es gibt nämlich schon wundervolle Artikel von Susanne Zölls und Stefan Trumpf dazu.

Kurz zusammengefasst

Wir waren eine Gruppe von 6 Personen (inklusive der Seminarleitung Stefan Trumpf und Susanne Zölss). Wir waren alle verschiedene Menschentypen und passten doch so gut zusammen. Gemeinsam machten wir Meditationen, besuchten magische Orte und am Abend durfte bei einem guten Essen viel gelacht werden.

Tintagel

Tintagel_StufenIn Tintagel, im Westen Cornwalls – mitten im Rosamunde Pilcher Film 🙂 – , waren wir die ersten zwei Tage.

Es soll der Geburtsort von König Artus sein – eine verfallene Burg auf den Klippen und die Höhle des Merlins prägen diesen Ort.

Wenn du dich darauf einlässt, kannst du die Magie spüren. Ich stand auf den Klippen und fühlte mich unbeschreiblich leicht und frei.

Hier möchte ich dir ein paar Eindrücke von Tintagel vermitteln – komm mit mir auf meine Reise 🙂

 

Susanne Zölss hat einen ganz schönen Artikel zu den ersten Tagen geschrieben und da ich nicht alles selbst machen muss, bediene ich mich gleich 🙂 Hier kannst du magische Momente erleben und noch ein wenig mehr bei der Reise dabei sein.

St. Nectan’s Glenst.Nectans'glen

Im dritten Tag machten wir uns auf nach Glastonbury, aber nicht ohne vorher bei St.Nectan’s Glen vorbeizuschauen. Es regnete in Strömen, aber wir stiefelten brav den Weg durch den Wald, hüpften über Wasserpfützen und borgten uns dann Gummistiefel aus um zum mystischen Ort, wo sich Naturwesen nur so tummeln sollen, abzusteigen. Jeder von uns nahm die Energie dort anders wahr, einige fühlten sich frei und voller Freude und das innere Kind kam zum Vorschein.

Ich habe eher die Hoffnungen und auch Traurigkeit der Menschen gespürt, die dorthin pilgern, Bilder hinlegen, die Bäume mit Bändern behängen und alles dort lassen, was sie nicht mehr tragen wollen. Die Leichtigkeit und Freiheit, die ich in Tintagel verspürte, war hier an diesem Ort für mich nicht spürbar. Ich empfand es nicht als bedrückend, sondern eher als Teil des Lebens. Nicht immer fühlen wir uns frei, es gibt auch Tage, in denen wir nicht das Gefühl haben losfliegen zu wollen.

Glastonbury

WinkelgasseIn Glastonbury angekommen, war es mir, als ob ich bei Harry Potter in der Winkelgasse gelandet wäre. Ein Geschäft nach dem anderen, manche bunt und schrill, andere wieder schwarz und dunkel, laden dich in eine Märchenwelt ein.

Die Menschen ebenfalls bunt zusammengemischt, gekleidet als Hexen, Zauberer oder wie aus einem Romeo und Julia Film entsprungen, tummelten sich in den Läden und auf den Straßen. Was mich am meisten hier begeisterte war die Lockerheit der Menschen. Egal wer du bist, was du hast, wie du gekleidet bist, niemand scherrt sich darum.

Dort gibt es die GMT – Glastonbury-Maybe-Time – es kann also sein, dass du vor verschlossenen Türen stehst, weil sie ja nur VIELLEICHT zwischen 9 und 12 aufsperren – was solls?

Mit der Zeit bekommt man da so ein Alles-egal-sein-Syndrom und das tut wirklich sehr gut – aber davon soll dir Stefan ausführlicher erzählen – es gibt da nämlich auch schon einen Artikel, den du hier lesen kannst.

Glastonbury hat natürlich noch viel mehr zu bieten:

  • Glastonbury Tor mit dem Prozessionsweg der Priesterinnen von Avalon
  • Glastonbury Abbey, wo das Grab von König Artus liegen soll und Josef von Arimathäa einen Stab in den Boden rammte, der dann zum heiligen Dornbusch von Glastonbury austrieb.
  • Chalice Well, eine heilige Quelle inmitten eines wunderschönen Gartens – dies war für mich das Highlight in Glastonbury. Es ist ein Ort des Friedens und das war für mich sehr spürbar – ich wollte gar nicht mehr hinaus 🙂

Für mich hatte Glastonbury nicht diese freie, leichte Energie wie Tintagel, sondern ich spürte hier eher eine Mischung aus Kampf, Streit, Hoffnung, Turbulenzen – obwohl es auch Orte der Ruhe gab. Vielleicht spürst du das auch, wenn du mein kleines Video dazu anschaust:

Meine Erkenntnis

Der Artusweg hat sicher einiges bewirkt – der eine konnte vielleicht viele alte Muster ansehen, einige Dinge verzeihen, vielleicht auch Fähigkeiten erkennen und integrieren, beim anderen waren es vielleicht Sehnsüchte zulassen, die tief drinnen schlummerten, usw.

Ich hatte eine ganz tolle Eingebung und wusste plötzlich was zu tun ist.

Für mich war es ganz klar ersichtlich, dass ich mit dem „Suchen“ aufhören darf. Ich bekam den Hinweis, dass ich nun endlich ernten darf, was ich so gesät habe, jedoch nur ernten kann, wenn ich präsent bin und zwar im Hier und Jetzt und nicht in irgendeiner Zukunft oder Wunschvorstellung.

  • Welcher Bauer kann schon die Ernte einbringen, wenn er gerade wieder auf irgeneiner anderen Hochzeit tanzt, nur weil er glaubt, dort etwas zu lernen, um endlich mehr zu wissen?
  • Wie soll er seine Ernte einbringen, wenn er der Meinung ist, dass er unbedingt zuerst noch einen größeren Acker finden muss, um zu säen?
  • Wie soll er je das genießen was er hat, wenn er es nicht sieht?
  • Vor lauter Suchen nach besseren Samen, nach neuen Erkenntnissen und Ereignissen, vergisst er darauf zu ernten was er hat.
  • Was passiert? Es verkümmert, vertrocknet, verdurstet und geht ein – ohne genossen zu werden.

Geht es dir nicht auch oft so? Du hast schon so viel, du kannst schon so viel, du bist umgeben von wundervollen Menschen, aber du suchst nach etwas? Du schätzt deine Fähigkeiten nicht richtig und glaubst, dass es noch immer zu wenig ist.

Fang an zu genießen, zu spielen, Blödsinn zu machen und Spaß zu haben – so wie mein Sohn Lukas, der damit so weit kommt ….. aber das ist eine andere Geschichte 🙂

Breite deine Flügel aus

Cornelia

 

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