Heilende Hände und was das bei mir mit einem 12h-Arbeitstag zu tun hat

Hast du Stress? Kommst du nicht zur Ruhe?

Weißt du nicht mehr wo vorne und hinten ist oder was du als nächstes tun sollst? Dann ist der Artikel richtig für dich.

Ich zeige dir wie du dich mit ganz einfachen Methoden entschleunigen kannst.

Wir arbeiten, wir hetzen, wir laufen, wir tun und dann – statt zu schlafen – das!

Heute morgen wachte ich um 3:15 Uhr auf und war munter, ich konnte nicht mehr schlafen und so verbrachte ich die Zeit damit die Küche und das Wohnzimmer zusammenzuräumen 🙂 Auch nicht schlecht.

Später legte ich mich auf das Sofa, legte mir selbst die Hände auf und konzentrierte mich nur auf mich. Ich spürte wie die Energie in mir lief, wie ich immer ruhiger wurde und entspannter.

Da kam mir die Idee:

Ich bin sicher nicht die Einzige, die öfter mal 12-15h Arbeitstage hat. Ich habe so eine Zeit hinter mir und ich bin noch nicht ganz so weit, dass sich dies reguliert hätte. Trotzdem hatte ich keine großen Probleme, ich hatte viel Energie und die Arbeit machte mir Freude.

Mir ist jedoch bewusst, dass es so nicht immer geht und dass man in solchen Zeiten noch besser auf sich achten sollte.

  • Ernährung (mein veganes 30-Tage-Projekt half mir wirklich sehr dabei)
  • soziales Umfeld (meine Familie gibt mir Rückhalt, mein Arbeitsumfeld ist weltklasse :-))
  • Ruhe, Rückzug, Zeit für mich selbst, Achtsamkeit

Du fragst dich jetzt vielleicht: „Ok, Punkt 1 kann man umsetzen – muss ja nicht gerade vegan sein, aber viel Obst, Gemüse, Wasser ……., Punkt 2 wäre schön, es zu haben, aber Punkt 3 bei so viel Stress – wie soll das gehen?

Ganz einfach – wirklich ganz einfach – auch wenn es im ersten Moment nicht so aussieht.

  • Ist es nicht so, dass wir zwar oft sehr viel Stress und Arbeit haben, aber trotzdem noch Zeit für Fernsehen, Facebook, Internetsurfen finden?
  • Denken wir nicht oft: „Ok, schnell mal Facebook, dauert eh nur 5 Minuten?“ oder „HayDay – der Bauernhof am IPhone oder IPad gehört auch noch gepflegt? – die armen Hühner verhungern ja sonst noch! ;-)“
  • Unterhalten wir uns nicht so zwischendurch mit Arbeitskollegen darüber, was wir nicht alles zu tun haben?
  • Gibt es nicht Zeiten, wo wir über den Stress, die Bedingungen, die Arbeit, die „anderen“ jammern und schimpfen?

„Du, die hat das gemacht und der hat das gesagt und ich würde mich schämen und überhaupt und sowieso……?“

Ja, ich weiß, ab und zu braucht man das – ich auch 🙂 – aber Stop! Pass auf, dass du nicht auch da in eine Spirale kommst, die dich hinunterzieht.

Wie gebe ich mir nun die Ruhe und den Rückzug mitten in der Hektik? Es gibt ein paar schnelle Rezepte

 1. 5 Minuten Ruhe auf dem Bürostuhl

Setze dich hin, schließe deine Augen, atme tief ein und aus und beobachte deinen Atem (so schaltest du dein Geplapper im Gehirn etwas zurück). Du kannst hier auch das Senkrechte atmen anwenden, wie in einem meiner Artikel beschrieben. Ist das für dich nicht möglich, weil du beobachtet wirst, dann geh ins WC! Du brauchst dir kein schlechtes Gewissen einreden, dass du unproduktiv bist. Du bist sogar sehr produktiv. Indem du zur Ruhe kommst und dir eine kleine Auszeit gibst, bist du danach frischer und ideenreicher. Die besten Ideen und Einfälle kommen mir in der Ruhe und am WC 🙂

2. Und Punkt!Punkt

Mit dieser Methode kannst du dein rotierendes Gehirn beruhigen. Ich beschrieb es in meinem Artikel: Es weihnachtet …. nicht wirklich …. und Punkt. Mit der „Und-Punkt-Methode“ unterbrichst du die gedankliche Stress-Macherei. Kreisen die Gedanken, denkst du an die Arbeit, die du noch erledigen musst und kommst du dadurch ins Schleudern, sage einfach: „Und Punkt!“ Diese zwei Worte leiten sofort eine innerliche Notbremsung ein und bewirken eine Unterbrechung der Gedanken- und Gefühlsspirale, in der du dich gerade befindest.

  3. Deine heilenden Hände!

blonde frau mit schönem Bauch Schwangerschaft Herz halten babyGönne dir jeden Tag 10 Minuten – nach dem Aufwachen oder vor dem Einschlafen und lege dir selbst die Hände auf.

Es gibt verschiedene Arten und Reihenfolgen. (Ausgleich von Chakren und Meridiane, Harmonisierung deiner Emotionen, deines Hormonhaushaltes und vieles mehr)

Man kann sich hier vertiefen und vieles lernen. Ich habe einige Ausbildungen besucht und deshalb möchte ich dir hier raten:

Mach es am Anfang einfach so, wie du es empfindest, ansonsten kommt dir vielleicht der Gedanke, dass du es nicht kannst, noch mehr darüber lesen musst und nicht dafür ausgebildet bist und dann fängst du nie an.

Lege dich hin, spür in dich hinein, atme ruhig ein und aus und entspanne dich! Dann lege deine Hände auf. Vielleicht fängst du unter dem Nabel an. Lass die Hände auf dieser Stelle liegen, was spürst du? Wird es warm? Kribbelt es? Tut sich, deiner Meinung nach, gar nichts?

Es tut sich was, auch wenn du nichts spürst.

Mir ging es am Anfang immer so – ich spürte nichts – aber wohl auch deshalb, weil sich mein Verstand dauernd einschaltete und mir lautstark verkünden wollte, dass ich nicht dafür gemacht bin, so etwas zu spüren. An meinem Glauben hat es mir nie gefehlt. Dass man mit Händen heilen kann, war mir klar, dass man mit Gedanken heilen kann, war für mich logisch, dass es viele Arten gibt, wie man zur Genesung kommt auch, aber das konnten nur die anderen – nicht ich!

Inzwischen – nach 3jähriger Übung – habe ich meinen Verstand so ziemlich besänftigt! Inzwischen gesteht er sich ein, dass ich bei mir selbst sehr viel bewirken kann. Irgendwann wird er mir zugestehen, dass ich das auch bei anderen Menschen schaffe 🙂

Bis dahin übe ich fleißig bei mir selbst 🙂

Jwala Gamper, die ich über alles schätze, obwohl ich sie nicht persönlich kenne, sagt immer:

„Ich bin eine Meisterin, die übt“

Ich kann dir wirklich empfehlen, jeden Tag zu üben, zu spüren, dich selbst zu erkunden. Wenn du richtig hineinspürst, dann weißt du instinktiv, wann du deine Hände auf eine andere Stelle legen sollst. Lege sie dann z.B. auf die Stelle oberhalb des Nabels und so weiter.

Mach das so lange, wie es dir gut tut (ich schlafe meistens dabei ein ;-).

Egal ob du an Heilung durch die Hände glaubst oder nicht, das Handauflegen bewirkt einiges.

  • Du kommst zur Ruhe
  • Berührung tut gut
  • Du kümmerst dich um dich
  • Du spürst in dich hinein
  • Deine Aufmerksamkeit gehört ganz dir
  • Du gehst liebevoll mit dir um

Leg los und vielleicht möchtest du mir deine Erfahrungen berichten!

Alles Liebe

Cornelia

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Cornelia,
    so schön geschrieben.
    Ja, ich liebe es auch mir die Hände auf meinen Bauch, auf meine Stirn zu legen, … oder dort wo es mir gerade gut tut. Dabei zu FÜHLEN, zu ATMEN – einfach zu SEIN. Ich genieße dabei besonders die Wärme und die Ruhe die sich dann in mir ausbreitet. UND meine Hände habe ich immer bei mir ;-).
    Fröhliche Grüße, Romana

    1. Hallo liebe Romana, ja es ist echt nicht zu unterschätzen, was das Händeauflegen alles bewirken kann. Auch ich spüre die Wärme und diese tolle Ruhe. Es zahlt sich wirklich aus und ich bin froh, dass ich das immer weiter geübt habe, als ich dachte, dass dies nicht funktioniert. Und wie du so schön schreibst, die Hände haben wir immer dabei 🙂 LG Cornelia

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