Funkstille-Stromausfall-Da könnte man ausrasten, oder?

Wie reagierst du, wenn du vor dem Computer sitzt, in Zeitdruck bist, Arbeiten erledigen musst und mitten in deinen Berechnungen der Strom ausfällt?

Ist das nicht ärgerlich? Ist das nicht eine Schweinerei? (sorry für den Ausdruck). Könntest du da nicht explodieren, oder wie das Rumpelstilzchen auf den Boden stampfen?

Am Montag war es soweit……….

Ich hörte meine liebe Arbeitskollegin am anderen Ende des Büros schreien – „Ahh………….. Nein ………………..Geh……………“ und dann war STILLE.

Das Festnetztelefon aus, die Rechenmaschine aus, der Bildschirm schwarz, die Sicherheitstüre auf dem Gang vor meinem Büro schloss sich und alles war mucksmäuschenstill. Herrlich!

So wie es außen ruhig wurde, wurde es auch in mir ruhig. Die ganze Hochspannung, in der ich mich schon den ganzen Tag befand, löste sich auf. Da war kein Ärger, kein Frust!

(Vielleicht auch, weil mein Laptop einen Akku hatte und meine Daten nicht weg waren?)

Egal – ich genoss die Stille, diese Ruhe und nahm mir diese viertel Stunde bewusst die Zeit bei mir zu sein.

  • Zuerst wollte ich mit meinem Chef einen Kaffee trinken – ging nicht, die Kaffeemaschine arbeitet nämlich auch mit Strom 😉
  • Ich hätte die Zeit nützen können um Sachen abzulegen, die sich auf meinem Schreibtisch türmen – wollte ich nicht.
  • Ich lehnte mich also im Bürostuhl zurück, legte meine linke Hand auf mein 2. Chakra (unter dem Nabel) und meine rechte Hand auf das Herzchakra (Brustgegend) und spürte in mich hinein. „Was tut sich da? Was spüre ich? Wie fließt die Energie?“

Mir kam es vor, als ob all meine Systeme auf Minimalbetrieb hinuntergefahren wurden.

Ich fühlte mich, als ob ich dieser Ast auf dem Bild wäre, den meine liebe Tochter Susanne fotografiert hatte.

Susanne Stessl
Susanne Stessl

Von Außen zur Stille gezwungen, mit der Chance dies zur weiteren Entfaltung zu nützen. Durch das Herunterfahren und Ruhigwerden, konnte ich wieder neue Kraft sammeln, neue Ideen kamen mir in den Kopf und danach war ich wieder voll fit und voller Energie.

Wir haben jeden Augenblick die Möglichkeit uns zu entscheiden:

Ärgere ich mich oder nütze ich die Zeit für etwas Nützlicheres?

  • Kommt der Strom schneller zurück, wenn ich mich aufrege?
  • Verflüchtigt sich ein Stau nur weil ich herumfluche?
  • Verschwindet das Glatteis, nur weil ich es beschimpfe?
  • Oder kann es sein, dass ich mir selbst damit Energie raube und mich schwäche?

Was kannst du tun?

  • Lerne Schritt für Schritt die Situationen so zu nehmen, wie sie kommen.
  • Sei dankbar dafür und schau, was du daraus mitnehmen kannst.
  • Nütze die „aufgezwungenen“ Pausen für Ruhe, Rückzug, Entspannung, Atemübungen, Energieharmonisierung mit deinen eigenen Händen…..
  • Lehne dich zurück, schließe die Augen, meditiere ein wenig.

Mit der Zeit wirst du gelassener und lernst darauf zu vertrauen, dass alles so passiert, wie es für dich richtig und gut ist.

An diesem Montag hatten wir noch ein paar Mal Stromausfall, ich hatte nur 4! E-Mails im Postfach 🙂 Nachdem sich bis heute niemand beschwert hat, habe ich wahrscheinlich nichts Wichtiges versäumt, nur Zeit gespart 🙂

Und? Wie gehst du mit solchen PAUSEN um?

Alles Liebe

Cornelia

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4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Cornelia!

    Wenn ich im Dienst Stromausfall habe, bedeutet das Stress, aber richtig Stress.
    Viele Schritte müssen in einer ganz bestimmten Reihenfolge abgearbeitet werden.
    In einer Notrufzentrale darf es keinen Stromausfall geben!!!
    Natürlich sind alle Systeme so ausgelegt, dass sie mit Notstrom versorgt werden, aber funktioniert alles richtig?
    Kennen wir es nicht alle, dass nicht alles so läuft wie man es gerne möchte?
    Das nächste was hinzukommt ist, dass die Intensität der Notrufe extrem steigt.
    Egal ob die Menschen sich verwählen oder nicht, dass weiß man erst, wenn man das Gespräch angenommen hat.
    Also ich muss nicht unbedingt einen Stromausfall im Dienst haben.
    Aber wie es im Leben mal so ist, kann man sich viele Dinge eben nicht aussuchen.
    Einen Stromausfall daheim, da geb ich dir recht, es hilft keinem wenn man verärgert ist.
    Man sollte die Energie für andere Dinge verwenden.
    Meine innere Stimme sagt mir oft „In der Ruhe liegt die Kraft“

    Hat mir schon oft geholfen.

    Wünsch dir was!
    lg
    Leo

    1. Hallo Leo, danke für dein Kommentar. Ja wir wissen nicht, ob alles 100%ig funktioniert und wir kommen meinst dann in Stress oder zumindest danach. Ich hatte dann auch noch bis mitten in der Nacht zu tun, weil ich in Termindruck war. Trotzdem und gerade deshalb, versuche ich genau diese kurze Ruhe zu genießen um in mich zu gehen und Kraft zu sammeln. Wenn wir uns ärgern, kommt der Strom nicht zurück, im Gegenteil, wir zapfen sogar noch selbst Energie von uns ab 🙂 Also, wie du so treffend formulierst: in der Ruhe liegt die Kraft, die du dann für die Schadensbegrenzung, Beruhigung und Aufarbeitung brauchst 🙂 Alles Liebe Conny

  2. Hallo Cornelia,

    ich musste richtig lachen, als ich die Überschrift las. Genau das gleiche hatten wir am Mittwoch hier in München im Büro. Ich war mitten in einer Telefonkonferenz und hielt gerade eine Internet-Präsentation für Kollegen aus Frankreich und England – bis dann eben der Strom weg war. Und damit natürlich meine Telefon- und Internetverbindung.

    Zunächst rutschte mir ein Fluch über die Lippen, aber dann stellte sich auch ein gewisses Gefühl der Entspannung ein. Zeit, mal ein paar Minuten darüber nachzudenken, wie abhängig wir in unserer vernetzten Welt vom Strom sind. „Leider“ war nach 5 Minuten der Strom wieder da und ich konnte meine Kollegen am Telefon beruhigen, die sich schon Sorgen gemacht habe, weil ich ja sang- und klanglos aus der Telko verschwunden war 🙂

    Und ich sehe es genau wie Du: Wir sollen so eine Gelegenheit nutzen, mal kurz durchzuatmen und uns für die geschenkten Minuten der Ruhe freuen, anstatt uns zu ärgern.

    Schöne Grüße,
    Martin

    1. Hallo Martin, danke für dein Kommentar. Diese Woche war sehr intensiv für mich, manchmal war der Arbeitstag fast doppelt so lang wie normal und ich musste mich immer wieder auftanken. Solche kurzen auferlegten Pausen kommen dann genau richtig, so als ob jemand sagen würde: „aber jetzt!“ 🙂 Das dann anzunehmen ohne zu fluchen und sich zu ärgern ist ein Geschenk. 🙂 Alles Liebe Cornelia

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