Es weihnachtet ….. nicht wirklich…..und Punkt!

Punkt

Ich erkläre dir anhand der Vorweihnachtszeit wie du negative Gedanken und Gefühle ganz leicht durchbrechen kannst.

 

 

Wie soll man da an Weihnachten denken, wenn es noch keinen Schnee gibt, wenn es nur Hektik gibt, wenn die Leute wie wahnsinnig und gehetzt durch die Straßen laufen und ich so viel Arbeit habe und ……………….. und?………… und ……………und Punkt!

Was heißt das jetzt?

Und Punkt!

Aus – aus mit diesen Gedanken – aus mit dieser Selbst-Stressmacherei – und Punkt!

„Und Punkt“ – die Zauberformel von Thomas Kössner – kann dich davon abhalten, in solchen Gedanken zu verharren, die dir überhaupt nichts bringen – und mir auch nichts 🙂

Und Punkt … lädt dich ein zur Ruhe zu kommen, die Stille zu genießen, das was diese Jahreszeit eigentlich mit sich bringt, würdest du es nur zulassen!

Aber zuerst zum weihnachtlichen Thema – wenn es schon nicht so aussieht, dann holen wir uns halt die Stimmung!

Es gibt Lieder, es gibt jetzt wunderschöne Beleuchtungen (ja, auch kitschige …. aber was solls), es gibt Advent1Weihnachtsmärkte, wie zum Beispiel ein wirklich tolles Weihnachtswunderland beim Hotel Klöpferkeller in Eibiswald, den wir gestern Abend besucht haben.

Mancherorts liegt schon Schnee, bei uns in der Südsteiermark ist es noch grün, doch in der Früh, wenn ich aus dem Fenster schau, ist die Wiese mit leichtem Raureif überzogen.

Am Abend wird es schnell finster und ich genieße es, nachhause zu kommen, den Kaminofen einzuheizen und mich vom hektischen Tag auszuruhen.

2013 war für viele die ich kenne, einschließlich mich, ein sehr herausforderndes Jahr. Rückblickend kommt mir vor, als wäre ein Wirbelsturm über das Jahr gefegt, der alte Strukturen aufgebrochen, längst vergessene, abgelegte und verstaubte Glaubenssätze hervorgeholt, Schwierigkeiten produziert und gewohnte Dinge über den Haufen geworfen hat.

Wir wurden mit Schwierigkeiten konfrontiert, mehr Druck und Pflichten wurden auferlegt und manchmal hatten wir vielleicht das Gefühl, nicht mehr alles schaffen zu können.

 „Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, ich brauche ein Pause, ich brauche Ruhe, ich kann kein E-Mail mehr sehen“ usw…..

waren Dinge, die mir eine Zeitlang durch den Kopf gingen und ich hatte Schwierigkeiten aus diesem Kreislauf auszusteigen, ich hatte das „Und Punkt…“ schlichtweg vergessen!

Bestandsaufnahme:

Irgendwann nahm ich mir die Zeit mich hinzusetzen, zur Ruhe zu kommen, tief durchzuatmen und eine Bestandsaufnahme zu machen.

  • Was möchte ich für meine Zukunft haben?
  • Wie möchte ich es haben?
  • Was muss ich dafür tun?
  • Was ist mir wirklich wichtig?

Diese Stunde mit mir ganz alleine tat mir sehr gut. Ich saß auf der Bank neben dem Küchentisch, einen Kugelschreiber in der Hand, einen Block vor mir und schrieb alles nieder.

  • Sehr oft jagen wir etwas hinten nach, was wir uns irgendwann einmal in den Kopf gesetzt haben. 

Ist das überhaupt noch aktuell? Ist es überhaupt noch wichtig? Warum tu ich das?

  • Sehr oft tun wir etwas, weil wir glauben, es tun zu müssen. 

Wer sagt mir, was ich tun muss? Wo steht das geschrieben? Was passiert, wenn ich es ab sofort nicht mehr tue?

  • Sehr oft verfallen wir in einen „Trott“ und tun Dinge, weil wir sie immer schon gemacht haben.

Wer hält dich davon ab, dies nun zu verändern? Wer verbietet dir, Erkenntnisse zu gewinnen und vielleicht lange gut gediente Dinge zu hinterfragen?

Als diese Stunde mit mir vorbei war, war ich sehr erleichtert, denn ich hatte eine Erkenntnis gewonnen:

All diese „Schwierigkeiten“ im Jahr 2013 waren Einladungen für mich, mein Leben genau anzusehen und bewusst zu entscheiden, ob es mir so passt oder ob ich etwas verändern möchte.

Und im Grunde lief es bei mir in erster Linie auf zwei Dinge hinaus: klare, offene KOMMUNIKATION und RÜCKZUG!

  • Offene und ehrliche Kommunikation mit mir und meiner Umwelt!
  • Klare Aussprache meiner Wünsche und Bedürfnisse!
  • Ansprechen meiner Sorgen und Ängste und das was ich nicht mehr möchte.
  • Immer wieder Rückzug und Stille, damit ich den Kontakt zu mir selbst nicht verliere und wieder in meine Kraft kommen kann.

Der Winter ist die optimale Jahreszeit, solche Bestandsaufnahmen zu machen. Draußen ist es dunkel, es herrscht Ruhe, du musst nicht immer aktiv sein, du kannst dich zurückziehen.

Es gibt so viele Möglichkeiten zu dir selbst zu kommen:

  • Zünde Kerzen an,
  • meditiere,
  • nimm dir ein schönes Wellnessbad,
  • nimm dir Zeit für dich selbst,
  • genieße ein Kaminfeuer,
  • mach einen Spaziergang im Schnee,
  • genieße die Stille und habe keine Angst davor!

Wenn du dich darauf einlassen kannst, dann hast die Möglichkeit neue Schritte einzuleiten. Dein Geist kommt zur Ruhe und in dieser Stille kannst du neue Ideen kreieren, die dir in der Hektik des Alltages nicht einfallen. Du kannst wieder Kraft tanken und nach der Ruhephase geht vieles wieder viel schneller und einfacher.

Ich lade dich ein in diesem Monat bewusst darauf zu schauen, dir immer wieder Zeiten der Ruhe zu gönnen. Auch deine Gedanken lass zur Ruhe kommen. Wenn sie dich wieder überwältigen, sich im Kreis drehen und dich nicht abschalten lassen wollen, gibt es diesen tollen Trick.

 … und PUNKT!

Kreisen die Gedanken, denkst du etwas Negatives, hast du ein ungutes Gefühl, sage einfach: „und Punkt!“

Diese zwei Worte leiten sofort eine innerliche Notbremsung ein und bewirken eine Unterbrechung der Gedanken- und Gefühlsspirale, in der du dich gerade befindest.

Die Methode ist so simpel, aber sie funktioniert. Probiere es aus!

Und Punkt!

 

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6 Kommentare, sei der nächste!

  1. Auch im Nebel kann man wunderbar spazieren gehen und den Nebelfrauen zusehen.
    Sie weben schöne Gebilde in die Luft, dabei kann man seine Phantasie frei laufen lassen und entspannen.
    Mama

  2. Hallo Conny!

    Dieser Beitrag ist dir besonders gut gelungen.
    Werde mit Sicherheit einige deiner Ratschläge
    befolgen und dann eine neue Kalkulaltion
    aufstellen, die hoffentlich für mich noch
    gewinnbringender aussehen wird.
    Für diese tollen Zeilen bekommst du von mir ein
    großgeschriebenes „GEFÄLLT MIR“!

    Diesen Blog in die Welt zu setzen, war wirklich
    eine sehr gute Idee von dir!

    Liebe Grüßen
    Simon

    1. Danke Simon,

      auch ich lerne viel beim Schreiben und auch ich muss immer wieder bewusst meine eigenen Ratschläge umsetzen 🙂
      Im Alltag und in der Hektik vergisst man so leicht darauf.

      Alles Liebe und schön, dass du meine Beiträge so verfolgst.

      Conny

    1. Das ist schön 🙂 Aber ich muss zugeben, nicht immer so einfach 🙂 Manchmal funktioniert es sofort und manchmal braucht man das „Und Punkt!!!“ fett geschrieben mit ganz vielen Rufzeichen 🙂

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