Wie du dich entstressen kannst

Noch locker oder schon gestresst?

Gerade noch vor fünf Minuten habe ich die Wäsche vom Trockner herausgeholt nur um ihn gleich wieder zu füllen.

Nachdem ich das gemacht hatte, durchforstete ich den Wäschekorb nach 40 Grad Wäsche, um die Waschmaschine zu füllen.

Währenddessen kamen mir die Gedanken zu diesem Artikel.

Die ganze Woche war ziemlich anstrengend, ich war beruflich unterwegs und schlief im Hotel. Während dieser Woche kam ein Sturm auf und ich hörte den Wind rauschen und Sachen flogen durch die Gegend. So kam ich um halb 5 Uhr so ordentlich in Stress, weil die Gedanken keine Ruhe gaben.

„Der Garten gehört winterfest gemacht, der Sonnenschirm steht noch draußen, die Polster der Gartengarnitur sind auch noch nicht eingepackt usw.“

Ich konnte nicht mehr schlafen, weil ich nicht wusste, wie ich das alles machen sollte und ich im ersten Moment das Gefühl hatte, für alles alleine verantwortlich zu sein.

Passiert dir das auch öfter?

  • Du hast Familie und es gibt viele Menschen um dich herum und trotzdem bildest du dir ein, alles allein machen zu müssen?
  • Du kommst in Stress, weil du plötzlich vor Augen hast, was alles zu tun ist?
  • Dir wird die Zeit knapp und du hast das Gefühl, dass die Zeiger der Uhr nur so rennen? (irgendwann kommt es dir vor, dass die Zeit dir die Zunge zeigt – wenn sie halt eine hat :-))

Inzwischen weiß ich ja wie unproduktiv so etwas sein kann. Du wirst nämlich immer nervöser und unruhiger und irgendwann bist du genervt und regst dich auf – die Arbeit wird dadurch aber nicht weniger.

Nein, du hast wertvolle Zeit und Energie verbraucht und du brauchst dir nicht einzubilden, dass der Zeiger kurz stehen bleibt, nur um dir Zeit zu verschaffen!

Was tu ich in so einer Situation?

Tief durchatmen 🙂

  • Das senkrechte Atmen hilft mir immer wieder, das beruhigt mich und zentriert mich – Meditieren geht bei mir nicht, wenn ich so unruhig bin, aber das senkrechte Atmen wirkt Wunder.
  • Spazierengehen funktioniert auch – um halb 5 Uhr in der Früh, mit Sturmwind drausen, habe ich jedoch das Atmen vorgezogen.
  • Schreiben hilft auch – seit einigen Wochen schreibe ich jeden Morgen meine Morgenseiten – drei Seiten. Das habe ich aus dem Buch: „Der Weg des Künstlers!“ Am Anfang konnte ich nicht sehen, was das bringen soll, aber es klärt deine Gedanken. Niedergeschrieben sind sie aus dem Kopf weg und du wirst frei für deine Kreativität.

Also ich habe mich für das Atmen entschieden und dann war ich wieder klar. Habe meiner Schulfreundin Iris eine SMS geschrieben, dass mein Garten winterfest zu machen wäre. Als ich nach ein paar Tagen nachhause kam, war alles erledigt:-)

In meiner Wohnung herrscht noch etwas Chaos, dieses wollte ich am Samstag beseitigen, aber irgendwie hat mir da die Zeit einen Strich durch die Rechnung gemacht – oder war es das ewig lange Warten beim Arzt, mit dem ich eigentlich nur 5 Minuten sprechen wollte?

Naja egal, manchmal ist es so, wie es ist und das Warten kann dir einen irrsinnigen inneren Stress bescheren, oder auch Zeit geben für nachdenken, für senkrecht atmen, für Leute beobachten oder auch dafür um Klatschspalten lesen. (Zumindest weiß ich jetzt, dass die schwedische Prinzessin überstürzt geheiratet hat und nicht sehr glücklich zu sein scheint.)

Ja ja ich weiß schon, man sollte seine Zeit für nützliche Sachen nutzen. Ein gutes Buch, tolle Blogartikel lesen, etwas lernen usw.

Da bin ich ganz dieser Meinung, trotzdem brauche ich ab und zu einfach nur einen tollen Liebesroman oder einen Rosamunde Pilcher Film, wo ich mein Gehirn nicht zu sehr anstrengen muss.

Das kann nämlich auch sehr entstressen 🙂 (ich weiß aber auch, dass es Menschen gibt, bei denen der Stresspegel gerade bei so einem Film enorm in die Höhe schwellt :-))

Also probier es selbst aus und vielleicht magst du mir und meinen Lesern mitteilen, was bei dir so richtig gut zum Entstressen beiträgt.

Breite deine Flügel aus

Cornelia

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3 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Conny, also bei mir hilft eine Auszeit in der Badewanne, ein Buch von Iny Lorentz und einfach mal Ruhe… wird meistens zwar von einer quengeligen Tochter unterbrochen die dann auch in die Wanne will… hilft aber trotzdem. Sonst wenns schnell gehen muss (das runterfahren) setzte ich auch aufs atmen – das haben mir meine Hebammen schon gesagt – ich kann super atmen 🙂 🙂 aber ich glaub ab und zu hilft es einfach nur – zu sagen: es geht nicht mehr, lass es sein. Dann kurz weinen mit der besten Freundin reden, in meinem Fall Mutti und dann gehts wieder. Lg daniela

    1. Hallo Daniela, danke für dein Kommentar.

      Super, dass du das Atmen für dich erkannt hast, ich hab das auch seit der Geburt meiner Kinder. (für was das alles gut ist :-)).
      Das mit dem: „Es geht einfach nicht mehr“ hast du super beschrieben, das ist auch sehr wichtig. Manchmal geht es einfach nicht mehr – aus pasta – das ist ganz ok. Sich dann zu quälen und zu kämpfen ist einfach nur anstrengend.
      Loslassen, weinen, nichts tun, reden ….. super 🙂

      Alles Liebe Conny

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