Wie du dich emotional in Bewegung bringen kannst

Nimm die Gestaltung deines Lebens in deine Hand!

Wenn Dinge nicht so laufen, wie du es dir vorstellst, wenn dich deine Beziehung nicht glücklich macht oder wenn die Menschen nicht so tun, wie du es möchtest, dann hast du immer zwei Möglichkeiten:

  1. Du suchst die Schuld überall, nur nicht bei dir selbst
    Das ist sicher, für das erste, der leichtere Weg – aber nicht sehr intelligent
  2. Du schaust dir die Situation an und lernst daraus
    Dies ist oft sehr anstrengend und unbequem, aber langfristig am wirkungsvollsten

Ich gebe dir ein Beispiel aus meinem Leben:

Obwohl ich sehr viel mit mir selbst arbeite und die Gesetze der Anziehung kenne, bin auch ich nicht gefeit vor Schmerz und Niederlagen. In so einer Situation war ich erst kürzlich und traf eine Entscheidung, die für mich vollkommen stimmig war. Endlich ausgesprochen fühlte ich mich befreit und leicht und trotzdem nach einer Zeit kam plötzlich Schmerz, Wut und Trauer hoch.

Was tun, wenn Wut und Trauer hoch kommen?

Zuerst einmal einfach lassen. Es darf sein. Du darfst zornig sein, du darfst traurig sein, du darfst weinen und du darfst schimpfen. Du darfst auch ruhig mal dem anderen die Schuld geben, wenn es dir dadurch besser geht. Man kann nicht immer nur vernünftig sein.

Doch habe immer im Hinterkopf, dass der andere nicht schuld ist! Egal was passiert ist, dein Gegenüber ist nicht schuld! Er ist nur ein Spiegel für dich, ob es dir gefällt oder nicht. Er zeigt dir nur, was du vielleicht nicht sehen möchtest und das tut manchmal sehr weh.

Ich gebe mir für solche Phasen höchstens drei Tage 🙂 Zuerst ist das Sterben und dann die Auferstehung. In diesen drei Tagen lasse ich alles zu und ich kann da ziemlich sarkastisch werden und ziemlich kalt wirken.

Du musst nicht immer stark sein, du solltest nur nicht in dieser Phase des Beschuldigens bleiben. Du belügst dich nämlich nur selbst und das hilft dir gar nicht.

Verstehe bitte, dass du ein Scheitern nicht einfach ertragen musst, sondern dass du immer daraus lernen kannst. Indem du die Verantwortung übernimmst und dein Leben in die Hand nimmst, wirst du Lösungen und Gelegenheiten finden, die dir helfen, so zu leben, wie du es möchtest.

Die Schuld wo anders zu suchen ist meist nur ein Schutzmechanismus für uns um uns nicht verändern zu müssen. Je länger du in dieser Phase bleibst, je mehr Chancen vertust du dir selbst. Überlege dir immer, ob es dir wirklich etwas bringt, allzu lange in Ärger und Wut zu verbringen. Fühle in dich hinein, was das mit deinem Körper tut.

Du wirst wahrscheinlich nicht vor Energie strotzen, du wirst dich eher matt und energielos fühlen. Verbleibst du zu lange in dieser Stimmung wirst du krank werden.

Annehmen was ist, mein letzter Artikel handelt davon, ist der erste Schritt den du gehen solltest.

Und dann geh in die Selbstverantwortung:

  • Gute oder schlechte Tage kommen nicht einfach nur so daher oder werden von den Menschen um dich herum „verschuldet“. Der emotionale Zustand, in dem du dich befindest oder befinden wirst, kann immer von dir selbst gesteuert werden.
  • Du selbst kannst jederzeit entscheiden, wie du auf eine bestimmte Situation reagieren möchtest.
    (rufe ich meinen Partner an und mache ich ihm die Hölle heiß, weil er wieder einmal etwas stehen gelassen hat oder sehe ich es als liebenswerte Schwäche, die er nun mal hat?)
  • Entscheidest du dich dafür deine Reaktionen genau anzusehen (sie folgen meist einem selben Muster), dann hast du die Möglichkeit diese zu durchbrechen und ihnen die Macht über deine Handlungen zu nehmen.
  • Auch wenn du dich ab und zu einmal schlecht fühlen möchtest und du dich in der Opferrolle für eine Zeitlang ziemlich wohl fühlen kannst: Vergiss nie, dass du weit mehr bist, als diese negativen Gefühle!
  • Es ist nicht schwer tolle Erfolge zu haben, wenn du dich wohl fühlst. Die Kunst liegt darin, dich immer wieder positiv zu animieren, wenn du dich gerade in einem Tief befindest.

Wie kannst du dich aus einer negativen Stimmung befreien?

Eine Übung möchte ich dir zeigen, ich habe sie auch in meinem Buch: „Du machst Karriere – du Rabenmutter? Ohne schlechtes Gewissen deinen Erfolg genießen“ vorgestellt.

Wenn ich meinen Körper in einen konstruktiven Zustand bringe, ist das für mich das effektivste und schnellste Mittel den emotionalen und geistigen Gesamtzustand zu beeinflussen.

Veränderst du deine Körperhaltung, veränderst du automatisch auch deinen Gefühlszustand.

Erhöhe die Spannung in deinem Körper. Strecke dich, halte den Kopf gerade, gehe schneller! Stell dir einen Skifahrer vor, der gewonnen hat und auf dem Siegerpodest steht. Der steht da wie ein Pfeil! Der hat keine gesunkenen Schultern, keine gebeugte Haltung. Wenn du ein Sieger sein möchtest, dann stell dich auch so hin wie einer!

Lächle dabei, auch wenn dir gerade nicht zum Lächeln ist. Dein Gehirn kann das nicht unterscheiden, das „spürt“ nur, dass du lächelst und da muss es dir ja gut gehen 🙂

Du glaubst das nicht?

Dann versuche das:

Körperhaltung

(aus: Finde deine Leidenschaft, Dietmar Grössing)
Hast du bemerkt, welchen Unterschied diese geänderte Körperhaltung in deinen Gefühlen auslösen kann? Du schickst eine Reihe neuer Befehle an dein Gehirn und erzeugst augenblicklich bessere Gefühle in dir.

Sei dir bewusst, dass du durch deine Körperhaltung auch deine Gefühle beeinflussen kannst!

Wie gestaltest du dein Leben? Was machst du, wenn es nicht so läuft, wie du gerne hättest? Vielleicht magst du uns ja daran teilhaben lassen.

Alle Liebe und vergiss nicht: breite deine Flügel aus 🙂

Cornelia

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Ich schenke dir ein E-Book aus meinen ersten Blogbeiträgen und eine Leseprobe meines ersten Buches: „Du machst Karriere – du Rabenmutter? Ohne schlechtes Gewissen, deinen Erfolg genießen“

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