Dein Kind bringt dich zum Ausflippen?

Du hast das Gefühl nichts auf die Reihe zu kriegen?

Du fühlst dich überfordert oder vielleicht auch als schlechte Mama?

Du fragst dich, wie andere Mamas das machen?

Bleib cool – es geht auch anderen Mütter so!

Wenn dein Kind nicht schläft

Seitdem du dein kleines Baby zuhause hast, hast du keine Nacht mehr durchgeschlafen.

Du bist müde und erschöpft, dir ist vielleicht kalt und du kannst dich nicht erwärmen. Kaum bist du so richtig eingeschlafen, klingelt schon der Wecker oder dein Baby schreit.

Das ist ein ganz normale Situation und wenn es dein erstes Baby ist, dann fragst du vielleicht deine Freundinnen oder andere Frauen, die du vielleicht beim Schwangerschaftsturnen oder im Krankenhaus kennengelernt hast: „Na, wie ist es bei dir? Wie schläft dein Baby?“ Dann kommen oft Antworten wie: „Mein Baby ist so brav, das schläft schon so super durch!“

Na bumm, toll, was mache ich falsch? Warum schläft mein Baby nicht? Was machen diese Mütter anders?  – sind einige Gedanken, die dir durch den Kopf gehen.

Ich kann dir eines sagen: „Manchmal definieren sie nur das Durchschlafen anders!“

Mein Sohn Lukas war auch so ein braves Baby, mit 4 1/2 Monaten schlief er von 19 Uhr bis 7 Uhr früh durch – das war für mich richtiges Durchschlafen! Für viele Mütter war jedoch Durchschlafen, wenn das Kind von 22 Uhr bis 5 Uhr früh schlief. Also bevor du dich in Stress versetzen lässt, frag doch einmal von wann bis wann das Baby denn schläft, dann habt ihr nämlich dieselbe Ausgangsbasis.

Jedes Kind ist anders

Hätte ich nur Lukas gehabt, dann wäre ich wohl in diese Kategorie Mamas gefallen, die nicht verstehen können, wenn ein Baby und später ein Kleinkind einfach nicht das macht, was die Eltern wollten. Ich hätte mir gedacht, dass diese Eltern nicht konsequent genug wären oder einfach nicht wüssten, wie man mit Kindern umgehe. Das war sehr anmaßend von mir, das gebe ich zu. Dieses Denken konnte ich aber sowieso nicht lange halten, denn 20 Monate nach Lukas war Susanne da und eine neue Ära begann 🙂

Susanne hielt absolut nichts davon durchzuschlafen. Nicht von 22 Uhr bis 5 Uhr früh und schon gar nicht von 19 Uhr bis 7 Uhr früh.  Bei der war ich schon froh, wenn sie 4 Stunden am Stück schlief.

Machst du was verkehrt?

Nun habe ich bei der Susanne nicht grundlegend etwas anders gemacht, als bei Lukas, sie war einfach eine ganz andere Persönlichkeit und ist es heute noch!

Du kannst als Mutter sicher viel beeinflussen, je ruhiger und gelassener du bist, desto leichter wirst du es mit deinen Kindern haben. Doch vieles bringt dein Baby einfach mit. Es ist so wie es ist und je schneller du das einfach akzeptieren kannst, desto einfacher wird es für dich werden. Hast du ein so ein stures Kind, wie meine Susanne es war, kannst du noch so viele Ratgeber lesen und Ideen von außen holen, du wirst die eigenen Rituale finden müssen, die dir und deinem Kind gut tun.

Die ganzen Ratschläge von den Verwandten und Freunden können dir helfen, dich aber auch in Stress versetzen.

Mein Mädchen schlief 2 Jahre lang nicht durch! Die ersten Monate schrie sie fast jede Stunde, schlief sie endlich, wachte sie durch jedes kleine Geräusch auf. Entweder knackste der Boden, oder die Treppe quietschte – das reichte und Susie war wach. Sie war echt süß und trotzdem wirklich sehr anstrengend. Ich wusste nicht warum sie so viel schrie. Sie schrie einfach und zwar nicht so als ob sie Schmerzen hätte, sondern so, als ob sie einfach nur zornig wäre. Sie brauchte viel Körperkontakt und es gab Nächte, da trug ich sie die ganze Zeit hin- und her. Mir war kalt, weil das Haus keine Zentralheizung hatte, sondern nur mit einem Ofen in der Küche zu heizen war. Das Feuer verlosch natürlich irgendwann in der Nacht und das Haus kühlte aus.

Unter der dicken Decke wäre es viel kuscheliger gewesen, aber Susie wollte herumgetragen werden. Es reichte ihr auch nicht, einfach nur in mein Bett zu kommen, nein, sie brauchte Bewegung. Ich ging also mit ihr auf und nieder, ihr Kopf lag auf meiner Schulter und sie weinte, bis sie endlich schlief. Leise ging ich den Weg über die Stiege hinauf in das Zimmer. Das Haus war alt und dementsprechend knarrte auch der Fußboden. So lange ich Susie auf den Armen trug, war das auch nicht so schlimm, aber kaum lag sie in ihrem Gitterbett und ich machte einen Schritt auf die Seite, hörte sie das Knarren und sie war wieder wach.

Ich war mit meinen Nerven am Ende und natürlich übertrug ich meine innere Unruhe direkt auf mein Baby. Ich war oft überfordert, übermüdet und fühlte mich als ob ich nichts auf die Reihe bringen würde, obwohl ich mit Lukas genau das Gegenteil erfahren hatte.

Das schlechte Gewissen

Wenn ich wieder einmal mit dem schreienden Kind, mitten in der Nacht, herumspazierte, mich vor Müdigkeit kaum halten konnte und ich so frierte, passierte es auch ab und zu, dass ich wütend wurde, ungeduldig und dem Weinen nahe war. Ich fühlte mich alleine, wollte am liebsten mein Kind ins Gitterbett legen, schreien lassen und davonlaufen. Gleichzeitig hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich überhaupt so denken konnte, ich liebte mein Mädchen ja über alles.

Damals bekam ich selbst zu spüren, was da oft von uns Müttern gefordert und als selbstverständlich angenommen wird. Ich war erst 23 Jahre alt und hatte schon zwei kleine Kinder. Andere Mädchen in diesem Alter genossen das Leben und ich kämpfte mit Gedanken herum, die mir nicht gut taten. Ich schämte mich, weil ich das nicht besser hinbekam und ich nicht einfach ruhig da drüber stand, dass Susanne halt nicht viel schlief (sie macht auch nach 19 Jahren noch die Nacht zum Tag ;-).

Und ich war auch noch in diesem Gedankenkonstrukt gefangen, dass ich meinen Mann nicht stören dürfe. Er müsse früh raus und mit dem LKW fahren und brauchte dort seine ganze Aufmerksamkeit. Er könne natürlich nicht in der Nacht aufstehen und sie mir abnehmen.

Bleib in deiner Kraft

Es wird soviel von dir gefordert und wie selbstverständlich gibst du alles für dein Kind. Jedoch vergisst du auch sehr oft dich selbst, dabei bist du so wichtig.

Viele Mütter, ich war auch eine davon, haben schon ein schlechtes Gewissen, wenn sie nur daran denken, sich an erste Stelle zu stellen. Das hört sich so egoistisch an und man wird ja sofort als Rabenmutter abgestempelt. Deshalb nur nicht viel über die eigenen Bedürfnisse sprechen und schon gar nicht ihnen nachgeben.

In meinem neuen Buch: „Du machst Karriere – du Rabenmutter: Ohne schlechtes Gewissen deinen Erfolg genießen“ spreche ich genau diese Dinge an. Es geht hauptsächlich um dich, wie du selbst in deiner Kraft bleibst und es gibt viele solcher Beispiele, wie heute in meinem Artikel beschrieben.

Das Buch wendet sich nicht nur an „Karrierefrauen“, wie auch immer wir diese definieren wollen. Es richtet sich an alle Mütter, egal ob Teilzeit tätig, selbstständig oder zuhause beim Kind. Es gibt genug Situationen im Leben einer Mutter, die herausfordernd sind und die Kraft brauchen und es gibt immer wieder Zeiten, wo du dir eine Auszeit von deinem Kind wünscht, obwohl du es so sehr liebst. Für all diese Situationen habe ich dir Beispiele aufgeschrieben und Übungen zur Verfügung gestellt.

Erste Lesermeinungen

Humorvoll, ehrlich, hilfreich ….ein Buch, das schonungslos mit den Klischees einer berufstätigen Mutter aufräumt. Es beschreibt das pure Leben und ist sehr empfehlenswert!

Monika R.

Hier kann man lächelnd erfahren, dass wir berufstätige Mütter nicht alleine sind, mit unseren Ängsten, Hoffnungen und dem Wunsch einfach eine glückliche Mama zu sein. Es gibt so viele verschiedene Lebenseinstellungen und jeder Mensch hat andere Ziele, dieses Buch zeigt wie man mit Humor und einer gesunden Grundeinstellung sein eigenes Schiff durch Sturm und Wellen aber auch durch ruhige Gewässer sicher ans Ziel bringen kann.

Sussmann D.

Es gibt genug Artikel über Karriere Frauen, die einem erzählen wie einfach und toll es doch ist, Karriere und Kinder unter einen Hut zu bringen. Hier wurde einmal über das WAHRE Leben als Karriere – Mutter erzählt und wie herrlich unperfekt und mühsam, in Kombination mit schlechtem Gewissen es tatsächlich oft ist und das es sich lohnt, bei allem nicht auf sich selber zu vergessen.

Barbara R.

Sehr gut geschrieben. Ist leicht zu lesen und doch fesselnd, dass sogar ich als Mann es auf einmal durchgelesen habe. Kann es nur weiterempfehlen.

Christoph

Solltest du nun auch Lust bekommen haben, dieses Buch zu lesen, dann kannst du es HIER beziehen. Das Buch ist im Moment nur als Kindle-Version zu haben. Du kannst es aber mit den Apps von Amazon auf allen Geräten (egal ob Smartphone, Tablet, oder Computer) lesen.

Hier geht es zum Buch

Viel Freude damit und weg mit dem schlechten Gewissen!

Cornelia

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Ich schenke dir ein E-Book aus meinen ersten Blogbeiträgen und eine Leseprobe meines ersten Buches: „Du machst Karriere – du Rabenmutter? Ohne schlechtes Gewissen, deinen Erfolg genießen“

2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Cornelia,
    was für eine lebensnahe Beschreibung so wie es wirklich ist! Ich habe auch zwei, die einfach von Natur aus unterschiedlich sind. Man macht als Mutter nichts falsch, und jedes Kind fordert dich auf seine eigene Weise heraus. Meine erste war auch nicht zu beruhigen, wenn ich sie nicht überall mit herumtrug. Die zweite war da sehr pflegeleicht (vielleicht auch, weil sie die große Schwester als Kindermädchen hatte), hat mich dafür ab 2 Jahren mit ihrem Eigensinn fürs Leben gestählt …
    Dein Buch ist mit Sicherheit eine riesige Hilfe für alle Mütter! Oft ist es ja so, dass Schauspielerinnen immer als Übermutter hingestellt werden, weil sie kurz nach der Geburt schon wieder arbeiten und dabei noch toll aussehen. Naja, mit Personal Trainer und Nanny geht das dann schon …
    LG und viel Erfolg mit deinem Buch!
    Sybille

    1. Danke Sybille – ja es ist nicht immer alles so einfach, wie es vielleicht von außen wahrgenommen wird. Deshalb finde ich es auch so wichtig, so etwas weiterzugeben.
      Wenn man sich überfordert fühlt, traut man sich das oft nicht zu sagen. Ich wollte immer die Starke sein und war es innerlich aber nicht immer. Heute kann ich ganz offen darüber sprechen und auch schreiben. Jede Mutter macht einfach gute Arbeit, es ist wichtig, dass sie das wissen.

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