Das Mädchen mit den Schwefelhölzern – Tipps zum Weihnachtsfest – Stress III

Freust du dich über Weihnachten, oder stresst es dich?

Heute werde ich Weihnachten dafür nutzen um meine Serie zum Stress weiterzuführen.

Wir haben mit der persönlichen Standortbestimmung begonnen und damit weitergemacht deine Lebensblüten anzusehen.

Wir feiern Weihnachten!

  • Für viele ist das noch die besinnliche, friedliche Zeit, mit viel Freude und Frieden
  • Für viele bedeutet diese Zeit aber auch Stress und Verpflichtungen
  • Für andere wiederum ist diese Zeit traurig, weil sie alleine sind, einen lieben Menschen verloren haben oder es ihnen finanziell nicht gut geht.

Wie im Leben, gibt es auch hier die verschiedensten Konstellationen, die verschiedensten Ansichten und Bewertungen.

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

Meine Oma erzählte mir als Kind immer viele Geschichten, während ich neben ihr unter der dicken Decke lag und von der Wärmeflasche gewärmt wurde. Unter anderem gefiel mir das Märchen: „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ so gut, obwohl es so traurig war.

Kennst du das Märchen? Wenn nicht, dann kannst du es hier nachlesen.

Es ist irgendwie ein trauriges Märchen und doch sehr berührend. Ich dachte mir als Kind immer, warum denn keiner hilft? Ich würde ihr die Tür aufmachen, sie vor dem Ofen sitzen lassen, ihr etwas von meinem Essen geben usw. Ich hab auch nicht verstanden, warum das arme Mädchen da in der Kälte diese Streichhölzer verkaufen muss und sich nicht heimtraute, weil keiner eines abgekauft hatte.

Ich bin kein Kind mehr und das Mädchen mit den Schwefelhölzern ist nur ein Märchen, doch es ist so aktuell wie nie. Wir brauchen nur die Augen aufzumachen – zwischen dem ganzen Luxus in dem wir leben, gibt es Menschen, die nur wenig haben. Menschen, die viel verloren haben, die krank sind, die Not leiden, die nicht wissen, wie sie ihre Wohnung heizen sollen usw.

Und die, die viel haben, wissen manchmal gar nicht mehr, was sie alles kaufen sollen. Die Geschenke werden immer größer, die Menschen stöhnen, weil sie im Stau stehen oder vor der Kassa im Einkaufszentrum ewig anstehen müssen. Sie beschweren sich darüber, weil sie keinen Parkplatz bekommen und die Besuche bei der Familie bedeuten Stress.

In meinen ganzen Artikel zum Thema Stress wirst du immer wieder finden, dass Stress durch deine eigene Bewertung entsteht.

Wie bewertest du den Stau, in dem du stehst?

  • Fluchst du oder nutzt du ihn um zur Ruhe zu kommen?
  • Ärgerst du dich und lässt deinen Blutdruck in die Höhe steigen?
  • Oder nutzt du den Stau um ein Audiobook anzuhören, oder einem schönes Lied zu lauschen?

Wie empfindest du die gemeinsamen Essen mit deinen Eltern?

  • Weisst du schon vorher, dass das nur Ärger bringt?
  • Bist du dir sicher, nur viel Arbeit zu haben?
  • Hast du den Anspruch, dass alles überperfekt zu sein hat?
  • Oder freust du dich einfach auf ein Zusammensein?
  • Müsst ihr das Treffen unbedingt am 24.12. haben? Oder geht es auch schon vorher oder nachher? (wir hatten es gestern, am 21.12. – und es war wunderschön)
  • Musst du alles alleine machen? Könntest du euch nicht bekochen lassen (haben wir gemacht) – oder jeder bringt irgendetwas mit?

Wie ist das mit den Geschenken?

  • Hast du Stress, damit du für jedem etwas hast?
  • Rennst du von einem Geschäft zum anderen und bist hinterher fix und fertig?
  • Oder reduzierst du die Geschenke einfach oder bestellst sie online?
  • (Wir kaufen kaum noch etwas, sondern schenken Zeit miteinander – oder ich bestelle etwas – das entstresst ungemein)
  • Packst du ein Geschenk aus und bist unzufrieden?
  • Oder kannst du dich darüber freuen?

Kannst du oder musst du?

  • Kannst du dich mit deiner Familie treffen?
  • Hast du die Möglichkeit etwas zu schenken?
  • Kannst du mit deinen Freunden an einem Punschstand stehen und plaudern?
  • Kannst du entscheiden, wie du dein Weihnachtsfest verbringen möchtest?
  • oder musst du?

Vielleicht ist das eine Überlegung wert?

Ich könnte das hier noch lange weiterführen, aber ich glaube, du weißt was ich meine.

Solltest du dich ärgern, gestresst sein, das Familienessen als notwendiges und lästiges Übel ansehen, dann denk an das Mädchen mit den Schwefelhölzchen oder an die vielen Menschen, die es nicht so gut geht. Ich denke, die würden sich gerne diesen „Stress“ widmen.

Solltest du noch mehr Ratschläge lesen wollen:

Unsere Tipps für ein friedvolles Weihnachtsfest von Judith Wischhof (zeitzuleben.de) ist ein lesenswerter Beitrag dazu.

Advent, Advent – Was machst du, dass in dir die Freude brennt?: mein Gastartikel über Advent und die Freude bei Karin Greitemann

Robert Kraxner schreibt über die „Marionetten des Weihnachtswahnsinns“ – gehörst du auch dazu?

Ich wünsche dir ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. (Ich werde hier auf meiner Seite eine kleine Weihnachtspause machen und freue mich schon auf 2015 mit meinen Lesern)

Alles Liebe

Cornelia

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