Wie du durch Dankbarkeit deinen Blickwinkel veränderst und Gutes in dein Leben ziehst

Dankbarkeit – die Magie in unserem Leben

Der heutige Artikel dreht sich um die Dankbarkeit. Ich möchte dir zeigen, wie wichtig es ist dankbar zu sein und welche Wirkungen das auf dein Leben haben kann.

“ Wer da hat, dem wird gegeben werden und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen warden“

Matthäusevangelium 25:29

Ich bin in meiner Jugend sehr oft in die Kirche gegangen und immer wenn ich diesen Satz hörte, kam mir Gott sehr gemein vor. Jetzt gibt er denen, die schon viel haben, noch mehr und denen, die sowieso nichts haben, nimmt er noch etwas weg. Ich verstand überhaupt nicht was das soll.

Leider wird uns im Religionsunterricht nicht erklärt, was da wirklich damit gemeint ist.

Erst als ich viele Jahre später das Buch „The Magic“ von Rhonda Byrne las, fand ich die Erklärung dazu und mir war vieles sehr verständlich.

Denn das Wort, was in diesem Satz fehlte war das Wort: DANKBARKEIT

„Wer Dankbarkeit hat, dem wird gegeben werden und er wird die Fülle haben; wer aber nicht dankbar ist, dem wird auch das, was er hat, genommen werden!“

Das ist die Magie des Lebens und sie ist so einfach. Wenn du dankbar bist für das was du hast, für das was gerade ist, dann wirst du mehr bekommen und in Überfluss leben. Das ist ein universelles Gesetz und bestimmt dein ganzes Leben.

Das Gesetz der Anziehung und die Dankbarkeit

„Gleiches zieht Gleiches an“. Das ist das Gesetz der Anziehung. Dieses Gesetz wirkt auch auf deine Gedanken und Gefühle, den auch diese sind Energie. Was immer du denkst und fühlst, ziehst du in dein Leben.

Wenn du dich in Gedanken immer damit beschäftigst, was dir nicht gefällt, dann wirst du noch mehr solcher Negativerfahrungen an dich heranziehen. Wenn du dagegen an das denkst, wofür du dankbar bist und wenn du diese Dankbarkeit wirklich in dir spürst, sie fühlst, dann ziehst du nach dem Gesetz der Anziehung noch mehr positive Erfahrungen in dein Leben. Du bist der Magnet, der die schönen Dinge anzieht. Je dankbarer du bist, desto mehr Schönes wird kommen. (Umgekehrt natürlich auch).

Heute kennen die meisten Menschen die Kraft der Dankbarkeit nicht mehr. Wir jammern auf sehr hohem Niveau und meist sehen wir nur das, was nicht so gut in unserem Leben funktioniert. Wir focusieren uns auf den Mangel und wundern uns, dass wir keine Fülle in unserem Leben haben.

Unseren Vorfahren war es sehr wohl bewusst, wie wichtig Dankbarkeit war. Die Praxis der Dankbarkeit steht bei den meisten Eingeborenenstämmen im Zentrum der Traditionen:

„Wenn du am Morgen aufstehst, dann sage Dank für das Morgenlicht, für dein Leben und deine Kraft. Sage Dank für deine Nahrung und für die Freude am Leben. Und wenn du keinen Grund zur Dankbarkeit siehst, dann liegt der Fehler bei dir!“

TECUMSEH (1768-1813) SHAWNEE Indianerhäuptling

Wieso schreibe ich einen Beitrag über Dankbarkeit?

In den letzten Monaten habe ich immer mehr entdeckt, dass viele Menschen in meiner Umgebung nicht sehr glücklich zu sein scheinen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie nicht leben, sondern überleben. Sie bedanken sich zwar, wenn sie etwas bekommen, jedoch fast zeitgleich beschweren sie sich, was sie nicht bekommen haben. Vieles wird als selbstverständlich angesehen und es wird geschimpft und über Menschen geurteilt, die anders sind oder anders denken. Da sind Menschen dabei, denen es wirklich gut geht und die normalerweise keinen Grund für irgendeine Klage hätten.

Ich wundere mich immer wieder mit was wir Menschen unsere Zeit verschwenden.

Wie ist dein Leben?

Welche Rolle spielt die Dankbarkeit in deinem Leben? Wie schauen deine Bereiche in deinem Leben aus? Beziehung, Geld, Beruf, Gesundheit, Glück, Zuhause usw. In welchen Bereichen spürst du Zufriedenheit, Überfluss, Glück? Das sind die Bereiche, in denen du Dankbarkeit bereits lebst bzw. wo du sie immer wieder übst. Gibt es Bereiche in deinem Leben wo du Unzufriedenheit spürst, wo Verdruss herrscht? Wie sieht es da mit deiner Dankbarkeit aus?

Es ist ganz einfach: Wenn du nicht dankbar bist, kannst du nicht damit rechnen mehr zu bekommen. Vielleicht kannst du es wirklich als Magie in deinem Leben annehmen und somit beginnen deinen Fokus auf das zu lenken, für das du dankbar sein kannst. Und wenn du ganz ehrlich bist, gibt es da ganz viel. Brauchst du Beispiele? Kann ich dir helfen was zu finden?

  • Das gute Wasser, das wir aus den Leitungen bekommen
  • Das Dach über den Kopf
  • Das sichere Land, in dem wir leben dürfen
  • Die Beine, die uns tragen,
  • die Organe, die einfach so funktionieren
  • unsere Augen, mit denen wir sehen können usw.

Die magische Formel

Stell dir vor du wärst ein Zauberlehrling, der Unterricht bei einem großen Zauberer nimmt und nun ganz gespannt im Unterricht sitzt und auf die erste Lektion wartet. Der Zauberer kommt und sagt:

„Wenn du Magie haben willst, musst du auch magische Worte sagen!“

Möchtest du Fülle in dein Leben bringen, ist das nicht anders. Du must magische Worte sprechen. In diesem Fall sogar nur ein magisches Wort und das heißt: DANKE

Es wäre nun etwas zu einfach, würdest du in der Gegend herumlaufen und einfach für alles immer wieder Danke sagen. Das wäre ein guter Anfang, ist jedoch zu wenig. Es gilt vier Schritte zu beachten:

  1. Sage und denke ganz bewusst das Wort: DANKE
  2. Je bewusster du das Wort denkst und aussprichst, desto mehr Dankbarkeit wirst du empfinden
  3. Je öfter du das tust, desto mehr Überfluss wirst du empfangen
  4. Fühle die Dankbarkeit. Dankbarkeit ist ein Gefühl. Je öfter und intensiver du Dankbarkeit empfinden kannst, desto mehr wird das Gesetz der Anziehung Gutes für dich tun.

Es ist ganz einfach und auch noch angenehm. Probiere es einfach aus. Steh in der Früh auf und sag einfach Danke. Streck dich und spüre dich und fühle die Dankbarkeit in dir, dass es dir so gut geht. Du liegst in einem warmen Bett, du kannst deine Füße bewegen und spürst deine Hände. Du kannst in das Badezimmer gehen und dir eine Dusche gönnen, dein Kleiderschrank ist voll mit Kleidung, die du tragen kannst usw.

Mache das Jahr 2017 zu deinem Jahr der Dankbarkeit

Bald beginnt das neue Jahr. Mach dir doch zum Vorsatz, das Jahr 2017 zum Jahr der Dankbarkeit zu machen. Das wäre ein tolles Vorhaben, das dir Fülle und Zufriedenheit bringen wird.

Solltest du Hilfe benötigen, vielleicht einen kleinen Schups oder ein paar Impulse, dann sehen wir uns vielleicht 2017 auf einigen meiner Workshops?

Es wird welche geben und du wirst sie unter NEWS nachlesen können.

Auf eine Workshopreihe freue ich mich ganz besonders. Ich bin ab 2017 Teil einer wunderbaren Akademie für Mentaltraining & persönliche Weiterentwicklung. Ich freue mich sehr darüber dich, wenn du Interesse hast, gemeinsam mit anderen tollen Trainern vom Mangel in die Fülle begleiten zu dürfen. Nächster Ausbildungsstart ist im Frühjahr 2017 in Graz. Hier findest du einige Informationen dazu.

Zum Abschluss dieses Artikels möchte ich DANKE sagen. Danke, dass du zu meinen Lesern gehörst, dass du da bist und mich begleitest. Ohne dich wäre es sinnlos zu schreiben.

Alles Liebe, frohe Weihnachten und ein tolles, dankbares, Jahr 2017

Cornelia

 

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8 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Cornelia, vielen Dank für deine lieben Worte und tollen Beiträge.
    Ich wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest und einen tollen Start ins 2017.
    Und für deine Vorlesung 2017 Toi, Toi, Toi.
    In Liebe und Dankbarkeit deine Angel♥
    Bleib wie du bist 🙂

  2. Liebe Cornelia, du verwechselst etwas: ein Überfluss ist nicht die Fülle, nur ein Teil von ihr. Es heißt vertrauensseligerweise: „Unser täglich Brot gib uns heut“, nicht aber etwa: „Unser (und anderer Leute) Brot gib uns heut für zwei Tage/ein ganzes Jahr(=die Zukunft)“. Fülle ist das Erkennen der Wahrheit; Fülle-Erkennen, Fülle-Genießen und Fülle-Sein sind eins. Überfluss ist Illusion wie Mangel, die andere Seite der Medaille. (Dualität ist Teil der Non-Dualität. Illusion ist Teil der Wahrheit. Begrenzung ist Teil der Unendlichkeit … sonst wäre die Unendlichkeit dadurch, dass sie die Begrenzung nicht enthielte, begrenzt und somit keine Unendlichkeit.)

    Das Problem mit der Dankbarkeit:
    Dankbarkeit ist zuerst ein Gedanke denn ein Gefühl. Dem Gefühl der Herzensfreude/Liebe wird der Gedanke der Dankbarkeit übergestülpt, sodass man denkt, man fühle Dankbarkeit jemandem (inkl. Gott/dem Leben) gegenüber. Wenn man nun sagt, man sei ja gar nicht „jemandem gegenüber“, sondern „einfach nur so“ dankbar für etwas, dann ist entgegenzuhalten, dass – wenn man mal genau hinspürt, es hat sich bisher immer bestätigt – man dann einfach froh/glücklich über etwas ist und dies überflüssigerweise in die Idee der Dankbarkeit wandet. Dadurch aber wird die Herzensfreude/Liebe begrenzt, ihr wird die Bedingungslosigkeit genommen. Etymologisch kommt “Dank“ von “Denken“, also ist Dank – um es nochmal anders zu formuliert zu erklären – „das in denkender Gesinnung sich äußernde Gefühl“ [der Herzensfreude/Liebe, d. A.] (Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Walter de Gruyter, Berlin 1960). Dankbarkeit setzt immer ein Vergleichen voraus (ich gegenüber andern, jetzt gegenüber früher, positive Realität gegenüber negativer Imagination), doch Vergleiche sind Ego-verstandesmäßiger, illusorischer Natur (nichts ist im Hinblick auf die Wahrheit mit etwas anderem vergleichbar; die Wahrheit ist keiner Be-/Verwertung zugänglich). Dankbarkeit kann es also nur geben, wenn es auch den Blick auf dasjenige als solches vorgestellte (vermeintliche) Negative gibt, das bei einem selber im Moment des Dankbarseins gerade nicht vorhanden ist. — Und noch dazu kommt folgendes: Ist es nicht so, dass die Dankbarkeit sehr nah dem Gedanken/Gefühl, jemandem etwas schuldig zu sein, ist? … also dass beides häufig in einem Gedanken/Gefühl vereint ist? Schuld aber ist Illusion (nicht umsonst sagte Jesus, er nehme alle Schuld der Welt auf sich … auf dass wir endlich von diesem Wahn-Sinn befreit/erlöst seien, sofern wir Otto-Norm-Alis an Jesu Göttlichkeit/umfassende Liebesfähigkeit&Weisheit und somit an sein Wort/seinen „Geist“/seine (innere) „Verfassung“/sein (selbt er-lassenes?, angstfreies?) Lebensgesetz glauben, das auch uns unsere Göttlichkeit erkennen lassen kann („»Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Söhne des Höchsten …“, Buch Der Psalmen: 82,6 LUT.)).
    Wie also nun umgehen damit …? Dankbarkeit hat insofern eine gute Funktion als sie gleichsam eine Räuberleiter ist, die man sich selbst kraft der eigenen Gedanken (er)stellen kann, um über diese begrenzte Herzensfreude/Liebe in die bedingungslose hinüberzugelangen.

    1. Danke Joshua für dein ausführliches Kommentar. Ganz ehrlich? Ich denke, wenn man ohne Hintergedanken dankbar ist, ohne dafür etwas zu erwarten, dann ist es einfach ein Gefühl der Freude. Bei mir halt. Wenn ich Dankbarkeit fühle, vergleiche ich nicht. Man kann jedes Wort, jedes Gefühl abhängig von etwas anderem machen. Dankbar zu sein heißt für mich ganz einfach in Liebe und Freude damit zu sein was ist. (wie man das jetzt benennt ist mir ziemlich egal – die Wirkung zählt für mich)

      Ich denke nicht so kompliziert und ich denke nicht an das Negative nur damit ich dann dankbar für das Positive sein kann. Natürlich gibt es immer beide Seiten. Das ist die Dualität und ich glaube auch, dass wir oft beide Seiten brauchen um dankbar zu sein, für das was wir haben. Sonst wird alles oft selbstverständlich.

      Nicht alle Menschen sind so weit alles bedingungslos annehmen zu können. Vielleicht sind wir das auch erst, wenn wir das Zeitliche segnen 😉

      Wenn wir die Welt ansehen, wie schön sie ist und auch wie schlimm (wieder beide Seiten) – dann finde ich, dass es einfach sehr nützlich ist, dankbar zu sein für das was man hat – egal ob das nun eine Räuberleiter ist, oder nicht. Wenn diese Leiter hilft? Warum nicht?

      Liebe Grüße
      Cornelia

      1. Liebe Cornelia, danke für deine ausführliche Antwort.
        Du schreibst: „Dankbar zu sein heißt für mich ganz einfach in Liebe und Freude damit zu sein was ist. (wie man das jetzt benennt ist mir ziemlich egal — die Wirkung zählt für mich)“.
        Wenn ich schrieb: „Dem Gefühl der Herzensfreude/Liebe wird der Gedanke der Dankbarkeit übergestülpt […]“, dann bezog sich das genau auf diesen Umstand, dass man Liebe/Herzensfreude* durch den (nicht unbedingt als solchen bewussten) Gedanken der Dankbarkeit — die ja schon auch noch Assoziationen komplizierterer Art birgt (eine mögliche nannte ich im letzten Kommentar) — dem Hoheitsgebiet des begrifflich agierenden Verstandes zu unterstellen und ihm verfügbar zu machen sucht, also zwecks Mittelbarkeit begrenzt, anstatt sie* „einfach“ zu(zu)lassen (wie sie* ist), ohne Be- und Verwertungsneigung. (Pronomen mit * beziehen sich auf Nomen mit *.)
        Ich hoffe, du hast mein Kommentar nicht so verstanden, dass ich (irgen)deine Umgangsweise mit Dankbarkeit kritisiert hätte. Ich möchte zum Wahr-/Annehmen dessen, was ist, anregen 🙂 (obwohl das durch Worte dieser Art evtl. noch erschwert wird, da der begriffliche Verstand wieder gefüttert wird und evtl. glaubt, das, was ist, rein durch geistige Auseinandersetzung erkennen zu können) … und sei es, dass individuell Unbewusstes zu individuell Bewusstem wird. Wenn ich von „denken“ schrieb/schreibe, dann mein(t)e ich damit nicht unbedingt bewusstes Denken, sondern auch unbewusstes … weil du schreibst: „Ich denke nicht so kompliziert und ich denke nicht an das Negative nur damit ich dann dankbar für das Positive sein kann.“ — Etwas Positives ohne etwas Negatives — oder umgekehrt — zu denken, geht nicht, denn das ist in diesem Denken selbst begründet — eine Bewertung ist ein Vergleich (übers Vergleichen schrieb ich in meinem vorherigen Kommentar schon was). Das heißt aber nicht, dass man nicht positiv denken kann (z.B. Dankbarkeit). Dies zu tun, ist sogar für eine gewisse Phase empfehlenswert, um sich mithilfe von Illusion in einen Zustand zu manövrieren, der es ermöglicht, Illusion (als Illusion) anzunehmen/loszulassen/zu überwinden. Aber auch dieses (positive) Denken muss irgendwann mal aufgegeben werden, um erkennen, d.h. erleben, d.h. zulassen zu können, was ist. Doch geschieht alles zur rechten Zeit, gleichwohl man dies beeinflusst.

        Liebe Grüße
        Joshua

        1. Danke 🙂 Ich glaube, wir meinen dasselbe 😉
          Einfach lieben was ist, ohne zu bewerten – ist eine schöne Sache – nur nicht für jeden so einfach 😉

          Alles Liebe und danke für deinen Input
          Cornelia

  3. Dankbarkeit ist einer der wichtigsten Schlüssel, um ein erfülltest Leben zu führen! Von daher finde ich das sehr gut, dass du da mal einen Artikel drüber geschrieben hast.

    Liebe Grüße

    Tim

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