Bist du DU oder noch jemand anderer? 7 Fragen und Aufgaben dazu

 

„Persönlichkeit ist, was übrig bleibt, wenn man Ämter, Orden und Titel von einer Person abzieht.“ (Dietmar Grössing)Conny glücklich

Dieses Sprichwort gefällt mir sehr gut, zumal wir Menschen sehr oft danach streben, etwas zu erreichen, jemand zu sein, anerkannt, geachtet, gelobt und bewundert zu werden.

Vielfach packt uns dann der Ehrgeiz und wir arbeiten und lernen und streben immer weiter, um das zu erreichen.

Ein Titel wäre nicht schlecht und eine Beförderung, ein gut bezahlter Job und noch eine Ausbildung. Ich finde das alles nicht schlecht, solange wir das für uns selbst tun. Doch das ist nicht immer so. Bei mir war es nicht immer so.

  • Ich wollte immer etwas beweisen, wollte ganz besonders einer bestimmten Person zeigen, was alles in mir steckt
  • Ich wollte auch denjenigen etwas beweisen, die immer meinten: „Du bist ja nur eine Frau“
  • Ich wollte es allen zeigen, dich mich nie richtig ernst genommen und belächelt haben und vor allem
  • wollte ich mir beweisen, dass ich alles schaffen kann, was mir wirklich wichtig ist.

Irgendwann kam ich dann darauf, dass mir das schon alles etwas bringt, es aber trotzdem leere Kilometer sind, wenn ich es nur mache um von außen die Anerkennung zu bekommen.

Es kam die „Erkenntnis“, dass das alles nicht wichtig ist und seitdem macht mir alles viel mehr Freude.

Ich bilde mich noch immer weiter, weil ich einfach ein Mensch bin, der das braucht. Aber ich mache es für mich und ich stehe zu meinen Meinungen. Ich passe mich nicht mehr an, nur um zu gefallen!

Im Engelmagazin habe ich Folgendes von Robert Salopek gelesen:

„Auch auf einer Blumenwiese ist jede einzelne Blume erst mal nur eine einzelne Blume und völlig frei. Ist Blume. Schaut nicht auf die anderen, wie die aussehen, wo es bessere Plätze gibt, vergleicht nicht, wer schöner ist oder größer, schaut auch nicht und wertet nicht, ob es besser wäre ein Baum zu sein oder es gut findet, kein Unkraut zu sein. Sie ist einfach nur Blume.“ (Engelmagazin, Ausgabe September/Oktober 2013, Seite 132)

 Meine 7 Fragen an dich:

 1. Wie oft bist du die Blume? Einfach Blume, einfach so wie du bist?

Vielleicht sollten wir auch vielmehr Blume sein und nicht so viel denken? Nicht ständig überlegen, was wir tun könnten, was wir verändern könnten, dass wir eigentlich was anderes haben wollen, vielleicht etwas schlanker sein, etwas hübscher und auch intelligenter?

Setze dir das Ziel einen Tag lange bewusst du selbst zu sein, verwöhne dich und mache das, was du gerne möchtest!

2. Wie oft genießt du einfach das, was du bist, was du hast und bist dankbar dafür?

Natürlich kannst du immer etwas finden, was nicht so passt, was nicht so gut funktioniert. Du kannst dich mit deinem Nachbarn vergleichen, oder mit deinen Freunden. Du kannst dir jeden Tag vorjammern, wie arm du bist.

Versuche einmal einen ganzen Tag lang, nur das zu sehen, für was du dankbar bist. Bevor du am Morgen das Bett verlässt, strecke dich, lächle und bedanke dich für alles was kommt.  

3. Wie oft kommt es vor, dass du mit dir nicht zufrieden oder sehr kritisch mit dir selbst bist?

Ich bin da ein sehr gutes Vorzeigeobjekt. Mit mir selbst war ich immer sehr streng, mit anderen dagegen sehr tolerant.

Doch, wer sein Licht ständig unter den Scheffel stellt, sich selbst immerzu kritisiert, sendet einen direkten Befehl an sein Unterbewusstsein, die dazugehörigen Gefühle zu liefern. Dann denkst du nur nicht so, sondern du fühlst es auch.

Nimm dir Zeit und achte bewusst einen Tag lang auf alle negativen Äußerungen und Gedanken, die du in die Welt setzt.  

4. Wie oft hast du dich schon für etwas schuldig gefühlt?

Sich schuldig fühlen, heißt in der Annahme zu sein, irgendetwas falsch gemacht zu haben. Meist ist es aber auch so, dass man einfach nicht voll und ganz hinter den eigenen Handlungen steht,  oder auch denkt, dass man es anders machen hätte sollen, weil sich das Gegenüber etwas anderes erwartet hätte.

Nimm dir einen Stift und einen Zettel und überlege dir Situationen, wo du dich schuldig gefühlt hast, obwohl du deiner Meinung nach, nichts falsch gemacht hast. Was war der Grund für diese Gefühle?

5. Wie oft wolltest du so sein, wie jemand anderer?

Mir ging es die ganze Hauptschulzeit so. Ich wollte immer so „cool“ sein, wie ein paar Mädchen aus meiner Klasse. Es war aber einfach nicht möglich. Ich war nicht so wie sie und ob das „cool“ war, was sie so trieben, bezweifle ich jetzt sowieso 🙂 Du bist nicht jemand anderer, DU bist DU und das ist gut so. Es gibt schon genug „andere“.

Finde deine Stärken und baue sie aus! Frage dich: „Was macht mich aus? Was kann ich besonders gut? Was macht mich liebenswert? Was brauche ich wirklich, um glücklich zu sein?“

6. Wie oft fühlst du dich zu einem Verhalten gedrängt, das nicht deiner Überzeugung entspricht?

Du machst etwas, was du eigentlich nicht möchtest, nur weil du in der Gunst des anderen bleiben möchtest. Du vertrittst nicht deine Meinung, weil dein Gegenüber eine andere hat, weil du nicht „blöd“ dastehen möchtest.

Frage dich selbst: „Wie soll der andere etwas lernen, wenn du ihm/ihr immer recht gibst?“ Kann es nicht sein, dass gerade deine andere Meinung dich interessant macht? Vielleicht wäre dein Partner dankbar für andere Ideen?“

7. Wie oft haderst du mit dir, weil du bestimmte Dinge (noch) nicht erreicht hast?

Es gibt immer Dinge im Leben, die man erreichen will. Wie eingangs erwähnt, sind es jedoch aber oft Beweise für andere, die du da erbringen möchtest.

Frage dich, ob du dir zum Erreichen sehr viel abverlangst, viele Opfer bringst und es im Grunde gar nicht dein inneres Bestreben ist, es zu tun. Vielleicht ist es nur eine Kompensation dessen, was du glaubst, nicht zu haben. Liebe, Anerkennung, Achtung, vielleicht? Vielleicht willst du mit diesem Wunsch aber auch nur etwas verstecken? Frage dich: „Bin ich vielleicht auf der Flucht vor irgendetwas?“  

Glaube an dich!

Im Großen und Ganzen bist du davon abhängig was du dir selbst zugestehst und von dir hältst und was andere dir einreden wollen. Dein Leben wird von den Suggestionen beeinflusst, die von dir selbst kommen oder von deiner Umgebung.

Es kommt darauf an, ob du mehr gute oder schlechte Gedankenbilder speicherst, und ob du dir oder dem Außen mehr Aufmerksamkeit gibst.

Ich wünsche dir und mir immer wieder neue Lernmomente, neue Erkenntnisse und immer mehr Wissen und Anerkennung unserer Stärken!

Solltest du Probleme damit haben zu erkennen, was du alles kannst (passiert mir immer wieder), gebe ich dir hier ein paar Beispiele am Namen meiner besten Freundin für dich und ich bin mir sicher, dass da einige Eigenschaften dabei sind, die für dich zutreffen. (Du kannst dasselbe ja mit deinem Namen machen)

Viel Spaß dabei!

Marianne_neu

 

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